Plattenspieler-Forum

Normale Version: [Voodoo] Woher stammt eigentlich der Mythos vom Einspielen von Kabeln?
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Moin,

jeder Unfug hat ja irgendwann auch mal angefangen. Hier geht es um den Quadratunsinn vom "Kabel einspielen".
Wer hat sich das ausgedacht? Wann kam das zum ersten mal an die Öffentlichkeit?
Da müsste man mal im aaanderen Forum nachlesen,welcher Vollpfosten.... Big Grin 
Das ist aber schon etliche Jahre ein Thema,sogar so provitabel,das sich "Firmen" schon Geräte zum "einbrennen" einfallen lassen haben.. Big Grin Big Grin
(17.03.23, 9:04)Jan schrieb: [ -> ]Wann kam das zum ersten mal an die Öffentlichkeit?

Am 01. April 1966, kurz nachdem ein volltrunkener Ostfriese gegen einen Leuchtturm gelaufen war.

Als er aus der Ohnmacht erwachte hatte er eine Eingebung, daraufhin hat er sofort die damals marktführende Zeitschrift HiFi-Sterophonie angerufen und sie darüber informiert.

Mangels höherer Fachkenntnis haben sie es so übernommen und seit dem zieht die Legende ihre Kreise.

... glaube ich jedenfalls.  Rolleyes
Der Jan macht mir Angst Big Grin
ER wohnt ja auch nicht weit vom Leuchtturm entfernt Wink
  Ich mache mir echt langsam Sorgen um ihn,da er in letzter Zeit sehr viel mit Kabeln.....
OK, ich wars nicht.
Ich bin Baujahr 67 Big Grin

Keine Sorge, ich fange mit sowas auch nicht an. Finde es aber interessant, wann so ein Unfug zum ersten Mal aufgetreten ist.
Als Aprilscherz in einer Hifipostille ist es ja durchaus denkbar
Ich denke dass dies der gleiche Erfinder war der auch festgestellt hat dass Wein atmen muss..
Mich interessiert sowas überhaupt nicht mehr.
Dasselbe gilt auch für die ganzen Debatten um Kabelklang.
Klar klingt jedes Kabel anders...wenn ich es wie ein Lasso durch die Luft schleudere Big Grin Big Grin Big Grin
(17.03.23, 9:39)Lenni schrieb: [ -> ]Ich denke dass dies der gleiche Erfinder war der auch festgestellt hat dass Wein atmen muss..

Nun ja, beim Rotwein passiert ja durchaus was, wenn man ihn in einem Dekanter oder bauchigem Glas dem Sauerstoff der Umgebung aussetzt. Die Gerbstoffe, die den Wein vorher davor bewahrt haben mit eindiffundierendem Sauerstoff zu reagieren, in dem sie diesen gebunden haben, reagieren auch jetzt zuerst und dadurch verändert sich der Geschmack. Tannine können teilweise etwas kratzig rüberkommen und wenn man den Wein ein wenig stehen lässt, verliert sich das.

Bei vielen modernen Weinen ist das aber auch Unsinn, da sie so produziert wurden, dass sie schnell verbraucht werden (müssen) und kaum Gerbstoffe enthalten. Das gilt aber eben nicht pauschal.
Also,
ich habe immer sehr viel Spaß, wenn ich den Herrn des (Kabel)Klanges auf den Norddeutschen HiFi-Tagen besuche.
Der Ingo bringt nicht nur die Kabel zum klingen!  Cool
Ich habe mal ChatGPT befragt:
Zitat:Das Märchen vom Kabelklang besagt, dass hochwertige Audio- oder Lautsprecherkabel einen hörbaren Einfluss auf die Klangqualität haben. Die Ursprünge dieses Märchens sind schwer zu datieren, da es keine klare dokumentierte Entstehungsgeschichte gibt.
Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass die Idee, dass teure Kabel einen besseren Klang liefern, schon seit den 1970er Jahren existiert. In dieser Zeit wurden High-Fidelity-Audiosysteme immer beliebter, und einige Unternehmen begannen, teure Audiokabel als Teil ihres Angebots zu verkaufen. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Idee des "Kabelklangs" von einigen Audiophilen und Hi-Fi-Enthusiasten weiter verbreitet und diskutiert.
Es ist wichtig anzumerken, dass es keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, dass teurere Kabel tatsächlich einen hörbaren Einfluss auf die Klangqualität haben. Es gibt jedoch viele Menschen, die glauben, dass sie einen Unterschied hören können, und für sie kann das Märchen vom Kabelklang eine starke Überzeugung sein.
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