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100 Jahre elektrische Audio Aufnahmen

Vor ziemlich genau 100 Jahren entwickelte sich in der (Schellack)  Schallplatten Aufnahme Technologie ein Quantensprung:
Mechanische Aufnahmen via Horn oder Trichter wurden durch das Elektrische Mikrophone ersetzt.
Die dadurch erzielte Qualitäts-Verbesserung ist echt bemerkenswert. Ich würde behaupten, dass dies wohl der wichtigste Durchbruch in der Klangaufnahmetechnik  ist (Abgesehen von der eigentlichen Erst-Erfindung so um die 1890-er Jahre)

Evtl. Kann man Einführung der Stereo-Technik noch auf die gleiche Ebene setzen. Obwohl: Sehr gute MONO-Aufnahmen Mitte der 50-er Jahre des letzten Jahrhunderts waren Musikalisch schon ganz hervorragend !

Vorher: Musiker mussten sich eng um den Trichter zwängen
 [attachment=59356]
Unten rechts ist vermutlich eine sogenannte „Stroh-Geige“ ersichtlich: eine Geige mit "Trompetenhorn": Damit sie lauter spielen konnte und so mit den Bläsern mithalten konnte.

Nachher:
„Moderne" Aufnahme Technologie mit Mikrophonen - von nun an ging's nur noch besser !!
[attachment=59357]

Gruss
Urs

PS: Ich habe viele Schellack-Aufnahmen aus beiden "Zeitaltern" gehört : Es gibt auch "Mechanische" mit erstaunlicher Qualität. Man muss diese bloss mit "geeignetem Werkzeug"  abspielen Wink .
Tolle Bilder! Danke für den Beitrag.

Wichtiger als die Einführung der Stereophonie würde ich die Massenverfügbarkeit moderner "Leicht Tonabnehmer" sehen. So blieben die Tonträger endlich über einen längeren Zeitraum erhalten und sie existieren zu einem großen Teil heute noch.

Viele Grüße

Roman
Roman,

Interessanter Punkt ! 
Hierzu muss ich gestehen: Ab wann die Trichter-Grammophone  mit den Membranen-Köpfe  durch solche Light-Weight Zellen ersetzt wurde , weiss ich nicht; Vermutlich bis nach WW2 
Ortofon z.b brachte ihren ersten MC Abnehmer um 1948 auf den Markt. Vorher gab's schon die Piezo-Modelle

Trotz z.t. „mordsmässiger Miss-Handlung" der Schellacks kann ich mit modernsten HI-FI-Pick-Ups  und Spezialnadeln - inkl. Elliptischen & sogenannten "truncated" Stylus -  erstaunlich "viel Musik"  aus dem Knistern & Knacksen extrahieren.


Gruss
Urs

PS: Schellacks eignen sich als "Ultimatives" Speichermedium eigentlich recht gut...solange man sie nicht fallen lässt: Das wäre dann das unrühmliche Ende von Historischem Klanglichem Kulturgut....