Plattenspieler-Forum

Normale Version: Welcher Dual-Plattenspieler ist "sammlungswürdig"?
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(08.06.26, 22:00)HighEndVerweigerer schrieb: [ -> ]...
Alles weitere wie Halbautomatik, Automatik, Plattengrößenerkennung, elektronische Tonarmsteuerung oder auch Quarzsteuerung sind für mich Extras, die den Dreher komplizierter machen und eine mögliche zusätzliche Fehlerquelle bilden...

Das ist zwar richtig, greift aber auch ein wenig zu kurz. 
Es macht die Geräte ja nicht nur komplexer, sondern auch komfortabler. Im Fall der Quarzsteuerung aber sogar betriebssicherer, da der Quarz nun mal nicht anders kann. Der ist entweder kaputt oder er schwingt mit seiner eignen Frequenz. Anders kann er nicht. Das ist eher besser, als irgendwelche Rück- oder Gegenkoppelungen mit Transistoren und einem eigentlich nie wirklich exakten Schwingkreis.

Aber hören kann man natürlich auch wunderbar ohne Quarzsteuerung. Sogar die Auswirkung auf den Gleichlauf ist meist viel geringer als angenommen. Der Quarz hat eher auf Dauer Vorteile
(08.06.26, 22:06)Hifijc schrieb: [ -> ]
Zitat:Hätte ich Altbau mit Diehlenboden,

Da muss ich sagen, ich bin hier in einem Altbau und wenn ich mal so einen Thorens aufgestellt hatte ging das gar nicht. Deswegen halte ich diese Art Subchassis auch für absolut unpraktikabel. Die Thorens Konstruktion ist so weich das ein schwingender Boden das Subchassis so stark zum schwingen anregt dass die Nadel springt. Mit einem starren Gerät hingegen wie meinem Lenco Umbau ohne Federung hab ich gar keine Probleme, geschweige denn mit den nur leicht absorbierenden Füßen von z.B. Technics Geräten. Ein TD 126 verhält sich dabei aber etwas besser als z.B ein kleiner TD 160.

Hast du da die Eigenresonanz der Subchassiskonstruktion angeregt?
Die Konstruktion soll ja Trittschall abhalten, dafür ist sie aber denkbar schlecht. So ist das nun mal.
(08.06.26, 22:30)Jan schrieb: [ -> ]Es macht die Geräte ja nicht nur komplexer, sondern auch komfortabler. Im Fall der Quarzsteuerung aber sogar betriebssicherer, da der Quarz nun mal nicht anders kann. Der ist entweder kaputt oder er schwingt mit seiner eignen Frequenz. Anders kann er nicht. Das ist eher besser, als irgendwelche Rück- oder Gegenkoppelungen mit Transistoren und einem eigentlich nie wirklich exakten Schwingkreis.

Aber hören kann man natürlich auch wunderbar ohne Quarzsteuerung. Sogar die Auswirkung auf den Gleichlauf ist meist viel geringer als angenommen. Der Quarz hat eher auf Dauer Vorteile

Finde Quarzsteuerung ja auch spannend, wenn sie funktioniert. Zwei Dreher, JVC TT-71 und Hitachi HT-840, mußte ich jedoch dem BastelWastel bringen, da ich kein Oszi hab und auch keine Erfahrung damit umzugehen. Die Dreher ohne Quarzsteuerung bekomme ich meist selbst gerichtet...
Um mal den Bogen zum Anfang zu schließen.

Der Dual 1219 hat ja auch eine Konstruktion, bei der der Dreher federnd in der Zarge gelagert ist und die Zarge selber nur durch ein paar dünne Filzgleiter an den Untergrund angekoppelt wird.
Eine solche Konstruktion ist vor allem gegen Luftschall hervorragend. Deckel zu und der Dreher hat seinen eigenen kleinen Raum in dem er werkeln kann. Das klappt wirklich super. Nachteilig ist dabei natürlich, dass sich Antrieb und Tonarm eine Federung teilen. Macht der Antrieb Unsinn kann der Arm das wunderbar aufnehmen.
Ist das ein Problem? Eher nicht, denn unabhängig von Hersteller und Technik, ist dies bei den meisten Drehern so
(08.06.26, 22:47)Hifijc schrieb: [ -> ]Die Konstruktion soll ja Trittschall abhalten, dafür ist sie aber denkbar schlecht. So ist das nun mal.

Nicht nur Trittschal, auch Körperschall. Wenn vorm Haus Kopfsteinpflaster ist, bebt das ganze Gebäude leicht, wenn ein LKW vorbei fährt. Ist aber hochfrequenter als Trittschall...
(08.06.26, 18:35)Spitzenwitz schrieb: [ -> ]
(08.06.26, 17:20)labrador schrieb: [ -> ]Das sehe ich nicht so! Die Geräte von Thorens stecken nicht in X-Möbelstücken

(08.06.26, 18:10)Hifijc schrieb: [ -> ]Zudem gabs die Thorens Geräte auch in Kompaktanlagen.

Nicht viele aber immerhin....

- Wega Studio 3220 mit Thorens TD-150 MKII
- Wega Concept 51K mit Thorens TD-170 MKII
- Phonocord Proton 3025K mit Thorens TD-170 MKII
- Phonocord Proton 3050K mit Thorens TD-170 MKI
- Phonocord Proton 3055K mit Thorens TD-170 MKII
- Thorens Compact 1 mit Thorens TD-135 MKI
- Thorens Compact 2 mit Thorens TD-150 MKI

Darüber hinaus gab es in den 60er Jahren auch Musiktruhen mit Thorens Plattenspielern, sogar mit dem TD124.

Kann es sein, dass es auch eine Metz Studioanlage mit Thorens TD-135 gab, Michael? Ich hab gerade dem Bastel Wastel das Verstärkermodul so einer Anlage gegeben, die nur wegen dem TD-135 beschafft wurde...Also kanibalisiert wurde...
(09.06.26, 10:47)HighEndVerweigerer schrieb: [ -> ]Kann es sein, dass es auch eine Metz Studioanlage mit Thorens TD-135 gab, Michael? Ich hab gerade dem Bastel Wastel das Verstärkermodul so einer Anlage gegeben, die nur wegen dem TD-135 beschafft wurde...Also kanibalisiert wurde...

Ist mir nicht bekannt, was nicht bedeutet, dass es diese Anlage nicht gibt  Wink
(08.06.26, 17:54)labrador schrieb: [ -> ]Statt dieser Diskussion hätte man auch einfach antworten können:

👍 schön, dass es für dich passt. Wir freuen uns mit dir….😉

Danke und Gruß

Erkläre einem Volkswagen Fanatiker mal, wie gut ein Mercedes ist  run
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