Plattenspieler-Forum

Normale Version: [geteilt] Dual golden 1
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Servus,

ich würde im Dual-Board eine Suchanzeige machen....

Gruß
Wenn du den Golden 1 möchtest, weil der im original zur Anlage gehört, ist das eine Sache, aber dann sollte es eigentlich ja auch der Grundig Fine Arts TT-903 sein (der ja ein umgelabelter Golden 1 ist).
Ich hatte mal den Nachfolger, den Golden 11. Ein schreckliches Teil.
Wenn es schwarz mit Gold sein soll, wäre ein Technics SL-1200 M7LEK Schwarz Ltd. Edition, SL-1200 GLD wohl die bessere Wahl (aber vermutlich auch teurer)
Der TT903 ist kein Golden One, sondern ein CS450...
Stimmt. Damit wäre für mich das letzte Argument für die Duals gefallen. TT-1 und TT-903 sind im Grunde CS 435 und CS 450 und damit eher Mittelklasse. Golden 1 und Golden 11 sind zwar auf jeden Fall besser, aber es sind absolut kraftlose Laufwerke.
Die Golden 1 und 11 sind Quartz Riemen Antriebe und gar nicht so schlecht. Das der Antrieb Kraftlos wirken mag ist dem Antriebskonzept geschuldet. Das ist schon okay soweit. Ich bin aber auch kein Riesen Fan von den Geräten da eben Riemenantrieb.
Ich kann echt nicht nachvollziehen, was ihr gegen Riemenantriebe habt  Huh

Ich hab ja mit den beiden Micro BLs, C.E.C BD-6000, Micro DD-6, Hitachi HT-840 Trio KP-7700 und Victor QL-7 DD-und Riemendreher hier. Beide Antriebsarten klingen mit einem vernünftigen System für mich super. Für mich ist auch nicht wichtig, dass der Plattenteller innhalb einer Mikrosekunde nach Ausschalten stoppt. So what?

Ich kanns echt nicht mehr lesen, wenn jemand sich einen Riemendreher aussucht dann gleich ein "mimimi der Motor ist so schwach der ist nicht gleich auf Drehzahl" kommt, oder auf technische Werte verwiesen wird (hier zum Glück jetzt nicht), die keiner von uns raushört.

Es wurde kommuniziert, warum es der Dual sein soll...Man hätte noch auf den schwattgüldenen Transrotor Connnoisseur als passenden Dreher zur Grunzmich Fine-Arts Anlage verweisen können. Aber der ist gleich wieder ein ganzes Stück teurer. Da ist der Golden One sicher ein guter Kompromiss...
Wie ich schon schrub, hatte ich den Golden 11, der ja fast baugleich ist.
Warum ich den Motor für zu schwach halte? Weil ich kaum mit einer Kohlefaserbürste den Staub von der Scheibe wischen kann, ohne dass das Teil anhält. Ich hatte durchaus auch schon andere Riementriebler und bei denen war das kein wirkliches Problem. Es geht also wirklich um die Umsetzung bei den Golden xxx von Dual.
Davon abgesehen, sind das gute Geräte mit hervorragenden Gleichlaufwerten. Sogar mit dem ULM-Arm kann man klar kommen.

Dass ein typischer Riementriebler hier nicht in die Bereiche der top Direkttriebler vordringen kann, ist so weit klar und auch nicht das Problem.
(02.06.26, 12:42)Jan schrieb: [ -> ]Dass ein typischer Riementriebler hier nicht in die Bereiche der top Direkttriebler vordringen kann, ist so weit klar und auch nicht das Problem.

Da bewegen wir uns, da wir keine Goldöhrchen sind, im nicht wahrnembaren Bereich. Sind wir uns da einig?
(02.06.26, 10:27)Hifijc schrieb: [ -> ]sind Quartz Riemen Antriebe und gar nicht so schlecht

Und das ist mein favorisiertes Antriebskonzept für den Heimbereich.
Mit "Bereiche" meinte ich eher so rein physikalische Bereiche wie Drehmoment, Beschleunigung usw.
Klanglich hat man bei den Duals sicher nichts auszuhalten. Die spielen schon ordentlich und der Gleichlauf ist (wie ich schon schrub) auch hervorragend.

Wenn man sich nicht zu ungeschickt bei der Wahl des Tonabnehmers anstellt, kann man mit den ULM-Armen sehr gut hören.
Trotzdem ist das ULM-Konzept natürlich eine Einschränkung. Mit einem mittelschweren Tonarm mit klassischen SME-Headshells ist man sicher flexibler. Obwohl ich eigentlich durchaus positiv gegenüber Dual-Geräten eingestellt bin, war das vermutlich ein Irrweg, genau wie deren Riemenantriebe. Es hat schon seinen Grund, warum die damals so krachend untergegangen sind. Riemenantriebe sind in erster Linie mal billig herzustellen. Ich vermute, dass sich ein paar BWLer damals gedacht haben, dass man dadurch die Marge retten kann.
Dual war eigentlich ein Feinmechanik-Betrieb. Die sind ja nicht zufällig in einer Gegend entstanden, in der es damals eine große Uhrenindustrie gab. Riemenantriebe sind für so eine Firma eigentlich unwürdig. Wichtig ist aber, dass andere Hersteller auf dem Gebiet besser waren.
Gummibandantirb mit Endabschaltung gab es auch bei Thorens. Wenn Dual damals stärker auf Direktantriebe gesetzt hätte, ohne dabei gleich Gehäuse aus Joghurtbecherplastik (wie beim CS 2225Q) zu verwenden, hätten sie sich wohl besser durchsetzen können.
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