Plattenspieler-Forum

Normale Version: Erfahrungen mit Cleorec Nachbau
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Moin Freunde!

Ihr habt euch letztes Jahr zu den Jico SAS Nadeln ausgetauscht.
Ich habe auf der Suche nach einer Nadel für ein per eBay-Thorens-PS mitgekauftes OMB gesucht und bin dabei auf Cleorec gestossen.
Hat jemand mit deren Nachbau-Nadeln Erfahrung?
Da gibt es das OM 40 für 95 EUR, die "kleineren" Nadeln sind entsprechend günstiger. Schaut verlockend aus.
https://www.ebay.de/itm/Nadel-40-Platten...594c25837a
(26.04.21, 14:26)Xosh2501 schrieb: [ -> ]bin dabei auf Cleorec gestossen.
Hat jemand mit deren Nachbau-Nadeln Erfahrung?

Cleorec ist lange am Markt und Herr Naber, wie man hört, wohl auch jemand, mit dem man reden kann.
Eine Nachbaunadel für einen knappen Hunderter ist viel Geld, wenn sie nicht zufriedenstellt.

Ich habe schon einige Cleorec Nadeln gehabt, allerdings nur im Bereich um € 20,-- um sie
mit gewarteten Dreher wieder abzugeben. Einfache Shure und Philips Nachbauten waren
für das kleine Geld stets einwandfrei.

gelöschter_User

Das OM-40 hat mWn im Original eine Fine Line Nadel, der Cleorec-Nachbau (nur) einen hyperelliptischen Stein.
Ja, das mit dem hyperelliptischen Stein habe ich auch gesehen. Das OM 40 sollte eigentlich einen Fritz-Gyger-Schliff haben. Merkwürdig, dass diese kleine aber wichtige Feinheit bei dem Cleorec-Angebot quasi ignoriert/verschwiegen wird.

gelöschter_User

Fritz-Gyger ist imho auch nur eine Variante der Line Contact Nadel, nur vorne schmaler (5*35 µm)
Lieber Jochen,
mich macht das Angebot stutzig. Auf dem Gehäuse ist ein roter Punkt zu sehen - bei Ortofon steht der Punkt für Rundnadeln, die Ellipse für elliptische Nadeln. Vielleicht ist das auch nur ein Beispielfoto, was mit der eigentlichen Nadel nichts zu tun hat. Das Auflagegewicht von 1,5-2,5 g macht mich aber auch stutzig. Dann ist die Nadel getippt. Der Schliff wurde ohnehin schon thematisiert.

Wenn du mich fragst: das hat mit der Nadel 40 nichts zu tun. Vergleiche doch einmal selbst: https://www.phonophono.de/ortofon-nadel-40.html

Ich würde die Finger weg lassen. Michael hat Recht: für eine Nachbaunadel sind 100 Euro viel Geld. Vielleicht dann doch lieber etwas Geld drauf legen und diese Nadel kaufen: https://www.phonophono.de/ortofon-nadel-20.html?
Mit Jico bin ich auch noch nie reingefallen..
Ich habe mir ja eine original Nadel 40 für das Concorde pro gegönnt. Der feine Schliff überzeugt.
Bei den einfachen Schliffen bin ich immer sehr vorsichtig. Meist klingen sie dann auch einfach bescheiden
Ich bin ja ganz ehrlich, ich habe auch einige fein geschliffene Nadeln.
Aber auch ganz klassische Rundnadeln.
Das Dl 103r hat beispielsweise eine ganz klassische Rundnadel und spielt sehr sehr gut. 
Wobei ich nicht sagen möchte dass es keinen Unterschied gibt, aber ich glaube fast dass geringere bewegte Masse fast mehr ausmacht als der Schliff der Nadel..
(26.04.21, 19:46)Lenni schrieb: [ -> ]Mit Jico bin ich auch noch nie reingefallen..

Für ein Shure V15-III habe ich auch eine hochwertige Jico-Nadel, allerdings gibt's da auch keinen Original-Nachschub mehr. Was ich nicht verstehe ist, weshalb die von dir gepostete 30er-Nadel 10 USD mehr kostet als z.B. die 20er-Nadel, die Beschreibung aber im Prinzip identisch ist. Auch bei der 30er-Nadel steht nur "elliptischer Schliff". Was hat das mit der originalen Nadel 30 von Ortofon zu tun? 

Einen elliptischen Schliff bietet auch schon Nadel 10 auf gut klingendem Niveau. Die Nadeln unterhalb haben mir nicht zugesagt (z.B. Nadel 5). Ich habe keine Ahnung, inwiefern die sich von der 10er-Nadel unterscheiden. Ich habe den Verdacht, dass die 5er-Nadel eine 10er-Nadel ist, die durch die Qualitätskontrolle gerutscht ist. 

Zurück zu Jico: die machen klasse Nadeln, keine Frage. Aber es wäre interessant, ob jemand diese Nadeln mal im Vergleich zum Original gehört hat?
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