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Umschalter für Phono 4-5 Plattenspieler evtl. bauen? - Druckversion

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RE: Umschalter für Phono 4-5 Plattenspieler evtl. bauen? - dynamike - 13.07.26

Hi, Alex,
ich sach ma so: pragmatisch gelöst. Wenn nix brummt, ist es ja gut. Ich vermisse allerdings einen Dual Dreher...

Ich kann absolut nicht verstehen, wieso ausgerechnet hier die Frage aufkommt, wozu mann 5 Plattenspieler spielbereit benötigt  Huh
Ist hier das Plattenspieler-Forum?
Falls ich irre, sagt s mir bitte. Oder ich geh mal rüber ins Tonbandforum und frag, wieso der M.... über 30 Bandgeräte spielbereit vorrätig hält  rofl

Viel Spaß mit Deinem Setup  Engel
Zusammengelegte "Massen" müssen also nicht generell ein Problem sein. 

LG
Mike


RE: Umschalter für Phono 4-5 Plattenspieler evtl. bauen? - picrard - 14.07.26

@dynamike Ich vermisse allerdings einen Dual Dreher...
...einen habe ich letztens verkauft, ein 1254 steht im Keller,

@JanHast du mal gemessen, in welchem Bereich sich die Kapazitäten bewegen?
...habe ich jetzt nicht, mir war nur wichtig, dass es nicht brummt, auch bei großer Lautstärke.

diesen Schalter habe ich verwendet:
https://ebay.io/m/pjsDSK

Die Cinchbuchsen,
die Erdungsbuchse,
das Gehäuse,
und die Leitungen 18AWG,
habe ich bei Aliexpress gekauft.
https://a.aliexpress.com/_EHRdDhM
https://a.aliexpress.com/_EJmNsds

https://a.aliexpress.com/_EG3T4Zo
https://a.aliexpress.com/_EjQxMVs

hatte vorerst die negativen Leitungen vom 
Gehäuse getrennt, war dann aber doch besser,
diese mit aufzulegen...danach war das Brummen/Summen ganz weg.


RE: Umschalter für Phono 4-5 Plattenspieler evtl. bauen? - Jan - 14.07.26

Es sind ja die Kapazitäten (von Kabeln, dem Verstärkereingang oder eben von so einem Umschalter) die den Klang erheblich beeinflussen.
Zu hohe Kapazitäten führen dazu, dass es im Bereich der oberen Mitten zu Resonanzen kommt und dahinter fällt die Lautstärker dann deutlich ab. Das bedeutet dann in der Praxis oft, dass es im Hochtonbereich eher scharf klingt und trotzdem fehlt es bei den oberen Höhen.

So wird auch oft der Klang der AT-VM95 Systeme beschrieben, die in dem Bereich sehr empfindlich sind und deshalb oft nicht mal an den eingebauten Phonovorstufen der Vintage-Verstärker/Receiver ordentlich klingen.
Befragt man dazu die KI, bekommt man folgende Beschreibung: 
Zitat:Das passiert bei zu hoher Kapazität
Ein Moving-Magnet-Tonabnehmer (MM) bildet zusammen mit der Kapazität des Kabels und des Verstärkers einen elektrischen Schwingkreis (Tiefpassfilter mit Resonanzüberhöhung).
  • Frequenz-Peak im oberen Hochton: Bei Werten deutlich über 200 pF verschiebt sich dieser Schwingkreis mitten in den hörbaren Hochtonbereich (oft zwischen 8 kHz und 12 kHz). Die Folge ist ein künstlich angehobener, oft als "gellend", "scharf" oder "nervig" empfundener Klang bei Sibilanten (S-Lauten) und Becken. [1, 2]
  • Frühzeitiger Abfall danach: Direkt nach dieser künstlichen Betonung bricht der Frequenzgang extrem steil ein, wodurch den allerhöchsten Frequenzen die Luftigkeit fehlt.
Zitat:So setzt sich die Kapazität zusammen
Der Tonabnehmer sieht die Gesamtkapazität des Systems. Diese addiert sich aus drei Faktoren: [1, 2, 3]

  1. Tonarm-Innenverkabelung: Ca. 15 – 30 pF.
  2. Cinch-Kabel zum Verstärker: Je nach Länge und Qualität ca. 60 – 150 pF.
  3. Eingangskapazität des Phono-Vorverstärkers: Bei vielen Standard-Verstärkern leider oft fest auf 220 pF, 330 pF oder sogar noch höher eingestellt. [1, 2, 3]

Es hängt also sehr vom verwendeten System ab. 
Spielt da z.B. ein Grado Prestige Gold, so ist die Kapazität eher wurscht.

Welche Systeme verwendest du an dem Umschalter?