Ja, das kann ich bestätigen, das dieser Dreher sehr gut ist. Er kann auch hochwertige Systeme, wie das AT20SLe perfekt führen. Und tatsächlich wurde der Tonarm von Jelco entwickelt und auch produziert.
Mache nicht den selben Fehler wie ich und gebe ihn her. Ich bereue es jetzt sehr.
Gruß
Andi
hier ist meine "neue" Errungenschaft. Ein Yamaha YP-701. Spieler dieser Marke sind ja hier seltener anzutreffen.
Alles funktioniert dank neuem Riemen und zwei Tropfen Öl. Das Gewicht für die Lateral-Balance müsste nochmal aufgearbeitet werden. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden.
Grüße
Jan
Ich fand ihn aufgrund seiner Einfachheit interessant. Bj. wohl ´75 bis ´77. Alu Druckguß Chassis mit Subchassis. Originale Haube mit Yamaha Emblem. Ein Schalter für die Geschwindigkeit und einer für Start/Stop, wobei der letztgenannte Schalter praktisch auch die Funktion des Lifts übernimmt, obwohl dieser auch vorhanden ist. Der Arm muss von Hand an die richtige Stelle geführt werden. Drückt man dann auf Start, fängt der Teller an, sich zu drehen und senkt dann auch den Arm ab. Beim zweiten Drücken der Taste geht der Arm hoch und wird zurück in die Ausgangsstellung geführt. Was ich bisher nicht kannte ist ein Mikroschalter, der die Signalweiterleitung des Tonabnehmer so lange unterbricht, solange der Tonabnehmer nicht auf der Platte aufsetzt. Das übliche "Plop" ist also nicht zu hören. Die einzige Elektronik ist ein Widerstand und ein Kondensator.
Der Microschalter ist tatsächlich nicht sooo neu. Bei Dual wurde er kurzschließer genannt, weil er das System auf Masse gezogen hat, damit man die Bewegungen der Mechanik nicht über die Lautsprecher hört
Gruß
Jan
Si vis pacem, para bellum
Angeschlossene Dreher:
2x Victor QL-Y77F, Technics SL-1300
Darf gehen:
Technics SL-Q 33, Sony PS 5550, Luxman PD-284
Mir ist er nur aufgefallen, weil er praktisch das einzige elektrische Bauteil im Inneren war und ich mich fragte, warum man kompliziert die vier feinen Drähte aus dem Arm unter den Teller und dann an die Rückseite führte. Außerdem mag ich eigentlich das "Plop" ganz gerne. Gehört für mich zum Plattenhören dazu ;-)
(21.09.26, 20:00)phaidros schrieb: Was ich bisher nicht kannte ist ein Mikroschalter, der die Signalweiterleitung des Tonabnehmer so lange unterbricht, solange der Tonabnehmer nicht auf der Platte aufsetzt. Das übliche "Plop" ist also nicht zu hören.
Das findest Du bei sehr vielen Philips Spielern der späten 70er und frühen 80er Jahre.
Auch bei der photoelektrischen Endabschaltung wird erst das Signal getrennt, dann der Arm abgehoben.
Ich finde diese Yamaha's richtig schick.
Ich habe den YP-400 mit dem maximal reduzierten Tonarm und kann nix schlechtes sagen.
Ich habe ein AT12XE mit alter aber neuer Original Nadel dran.