Einer meiner Favoriten unter den Jazz-Evergreens:
Nina Simone - My Baby Just Cares for Me
Wikipedia: My Baby Just Cares for Me ist ein Jazzstandard, der als Ragtime-Foxtrott von Walter Donaldson mit einem Text von Gus Kahn für die Verfilmung des Musicals Whoopee! von 1930 geschrieben wurde. Das Werk wurde vielfach gecovert, die kommerziell erfolgreichste Fassung stammt von Nina Simone aus dem Jahr 1959.
Ich war 19 Jahre alt und hatte zu der Zeit schon über ein Jahr keinen Fernseher, das ist dann auch weitere 16 Jahre so geblieben, bevor ich wieder einen Fernseher angeschafft habe.
Also meine ich wohl Leute die jünger sind als ich, aber nicht so jung wie du
... ein weiterer Jazzklassiker ... und mit 16 Minuten bestimmt einer der längsten
Miles Davis - "Concierto de Aranjuez" von Sketches of Spain (1960)
Jazz-Adaption des berühmten Gitarrenkonzerts von Joaquín Rodrigo. Ein gutes Beispiel für eine gelungene Verbindung von Jazz und klassischer Musik. 1961 wurde das Album als beste Jazz-Komposition mit einem Grammy ausgezeichnet.
Wikipedia meint: "Sketches of Spain" gilt als eines der zugänglichsten Alben von Miles Davis. Im Penguin Guide to Jazz on CD wird es als “elevated light music” beschrieben. Da auf dem Album weniger improvisiert wurde als auf anderen Alben, ordneten einige von Miles’ Zeitgenossen es nicht dem Genre Jazz zu. Davis antwortete darauf: Es ist Musik, und ich mag es."
18.03.26, 22:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.03.26, 22:45 von Spitzenwitz.)
(18.03.26, 21:41)rainerx schrieb: Da auf dem Album weniger improvisiert wurde als auf anderen Alben, ordneten einige von Miles’ Zeitgenossen es nicht dem Genre Jazz zu.
Miles Davis Schaffen endete mit sehr kommerziellen Werken, fernab von richtigem Jazz. Sein "Mystery" vom 1992 veröffentlichten "Doo-Bop" Album habe ich sogar als DJ erfolgreich gespielt.
[Video: ]
Privat habe ich mit Miles Davis schon deutlich früher abgeschlossen. Selbst das beliebte Album "Tutu" von 1986 war mir schon zu poppig.
Miles Davis "elektronische" Phase (1969-1975) hat mich völlig weggeblasen. Bis heute zähle ich Alben wie "Pangaea", "Agharta", Bitches Brew" oder "On The Corner" zu den absoluten Meilensteinen dieses Genres. Hier gibt es so viel zu entdecken, meine Empfehlungen verpuffen aber in nahezu jedem Forum.
19.03.26, 0:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.03.26, 0:35 von Jan.)
On the Corner ist schon schwer zu ertragen und für Bitches Brew muss ich auch in der Stimmung sein.
Aber hier soll es ja eher um Jazz gehen, der einem im Alltag begegnet und für den man nicht unbedingt Jazz-Liebhaber sein muss.
Also durchaus auch Jazz-Pop, aber die Sachen von Miles Davis waren da wohl eher zu sperrig. Wobei das Album You're Under Arrest theoretisch für Michael Jackson-Fans einen Reiz haben kann.
[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/...26_11.jpeg]
Ich habe es 1x gehört und danach in die Kiste mit den Platten gepackt, die mich wieder verlassen werden
[Video: https://youtu.be/zbAQfBH3R4E?si=OHe62CvDk9D0sCib]
(19.03.26, 0:34)Jan schrieb: Aber hier soll es ja eher um Jazz gehen, der einem im Alltag begegnet und für den man nicht unbedingt Jazz-Liebhaber sein muss.
Dann kann man noch Diana Krall, die ungeschlagene Königin der Fahrstuhlmusik, ins Spiel bringen:
.. beim Thema "Jazz-Pop-Fahrstuhlmusik" fällt mir spontan die britische Band Shakatak ein.
Das soll aber nicht negativ gemeint sein. Die LPs "Night Birds" und "Drivin' Hard" landen öfter mal bei mir auf dem Plattenteller.
Das Video zeigt einen der größten Hits, "Night Birds" von 1982.