22.06.26, 13:10
Gestern Abend hatte ich eine längere Diskussion mit der KI
(ja, so etwas kann tatsächlich unterhaltsam sein).
Angefangen hatte es damit, dass ich die KI beauftragt hatte mir die Unterschiede zwischen einem Ortofon 2M black und einem Goldring 1022 GX zu erörtern.
Dabei kam direkt raus, dass das Goldring keine erhöhten Kapazitäten mag. Die KI stellt darauf hin die Frage nach den eingesetzten Vorverstärkern. Trigon Vanguard 2 und Otto Aikido Phono 1 sind in der Hinsicht komplett problemlos. Aber der Phono-Eingang vom Rotel RX-800 könnte grenzwertig sein. Es wurde auch nach den Drehern gefragt. Hier stehen gerade der JVC QL-Y55F (am Aikido) und der Victor QL-Y77F am Rotel.
Die unterschiedlichen Arme wurden angesprochen. Es kam dann zu den bereits vorhandenen Systemen und die KI kam zu dem Schluss, dass das 2M black sich nicht erheblich von den Concordes (Century, R30 und R40) unterscheiden wird. Die KI bemerkte auch, dass die Concordes an den originalen S-Arm nicht passen (falscher Überhang). Da ich den gekürzten Arm habe, ist dieses Problem aber beseitigt.
Die KI meinte dann, dass das Goldring gut mit dem Aikido spielen würde und ihm der schwerere S-Arm gut stehen würde. An den geraden Armen könnte ein OM ohne Zusatzgewicht hingegen gut punkten. Als es zum Grado Gold 3 kam wurde angemerkt, dass dieses MI-System zwar nur einen einfachen elliptischen Schliff hat, ihm aber die Kapazitäten eher wurscht sind, weshalb es an allen Vorverstärkern angenehm klingt. Der einfachere Schliff sorgt zudem dafür, dass es eher gemütlich klingt und nicht zu spitzen neigt. Es wäre also vom Klang dem Goldring nicht unähnlich, aber komplett problemlos was Montage und Anschluss betrifft.
Die KI warf in dem Zusammenhang dann das Nagaoka MP-200/300 ins Rennen. Ich habe dann entdeckt, dass ich ein MP-300 im Bestand habe. Ich hatte dann noch angemerkt, dass ich je ein Technics und Victor-System mit einer Jico SAS/B habe.
Nebenher habe ich natürlich auch Musik gehört. Miles Davis - Milestones auf dem QL-Y77F am Rotel mit dem Nagaoka ergab einen schrecklichen Klang-Brei. Ich habe dann den Arm auf den kleinen QL-Y55F am Aikido gesteckt und es war klanglich klasse. Am Rotel konnte hingegen das Technics 270C mit Jico SAS/B aber wirklich überzeugen. Am Aikido waren die Rim Shots vom Schlagzeug schon fast nervig.
Als Ergebnis diese "Diskussion" habe ich einiges über mein Geraffel gelernt. Ausserdem bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich erstmal kein weiteres Ortofon kaufen werden und habe auch das Goldring wieder von der Liste gestrichen. Wenn mir mal eins günstig über den Weg laufen sollte, werde ich es evtl. kaufen, aber es steht nicht mehr auf der virtuellen Einkaufsliste.
Ich werde mit den erkenntnissen vom gestrigen Abend noch ein wenig weiter arbeiten und auch mal die Musikrichtungen wechseln.
Sehr praktisch bei solchen KI-Gesprächen ist auch, dass man sie auch nach Wochen direkt wieder aufnehmen kann, als wären nur Minuten vergangen.
Solltet ihr echt mal versuchen. Auch wenn die KI oft fantasiert und man sie gelegentlich auf Unfug hinweisen muss, ist sie ein gedanklicher Sparringspartner.
Hätte ich diese Erkenntnisse auch ohne KI bekommen können? Bestimmt. Aber vermutlich wäre ich auf manchen Vergleich gar nicht gekommen und noch wahrscheinlicher ist, dass ich weit weniger verglichen hätte
(ja, so etwas kann tatsächlich unterhaltsam sein).Angefangen hatte es damit, dass ich die KI beauftragt hatte mir die Unterschiede zwischen einem Ortofon 2M black und einem Goldring 1022 GX zu erörtern.
Dabei kam direkt raus, dass das Goldring keine erhöhten Kapazitäten mag. Die KI stellt darauf hin die Frage nach den eingesetzten Vorverstärkern. Trigon Vanguard 2 und Otto Aikido Phono 1 sind in der Hinsicht komplett problemlos. Aber der Phono-Eingang vom Rotel RX-800 könnte grenzwertig sein. Es wurde auch nach den Drehern gefragt. Hier stehen gerade der JVC QL-Y55F (am Aikido) und der Victor QL-Y77F am Rotel.
Die unterschiedlichen Arme wurden angesprochen. Es kam dann zu den bereits vorhandenen Systemen und die KI kam zu dem Schluss, dass das 2M black sich nicht erheblich von den Concordes (Century, R30 und R40) unterscheiden wird. Die KI bemerkte auch, dass die Concordes an den originalen S-Arm nicht passen (falscher Überhang). Da ich den gekürzten Arm habe, ist dieses Problem aber beseitigt.
Die KI meinte dann, dass das Goldring gut mit dem Aikido spielen würde und ihm der schwerere S-Arm gut stehen würde. An den geraden Armen könnte ein OM ohne Zusatzgewicht hingegen gut punkten. Als es zum Grado Gold 3 kam wurde angemerkt, dass dieses MI-System zwar nur einen einfachen elliptischen Schliff hat, ihm aber die Kapazitäten eher wurscht sind, weshalb es an allen Vorverstärkern angenehm klingt. Der einfachere Schliff sorgt zudem dafür, dass es eher gemütlich klingt und nicht zu spitzen neigt. Es wäre also vom Klang dem Goldring nicht unähnlich, aber komplett problemlos was Montage und Anschluss betrifft.
Die KI warf in dem Zusammenhang dann das Nagaoka MP-200/300 ins Rennen. Ich habe dann entdeckt, dass ich ein MP-300 im Bestand habe. Ich hatte dann noch angemerkt, dass ich je ein Technics und Victor-System mit einer Jico SAS/B habe.
Nebenher habe ich natürlich auch Musik gehört. Miles Davis - Milestones auf dem QL-Y77F am Rotel mit dem Nagaoka ergab einen schrecklichen Klang-Brei. Ich habe dann den Arm auf den kleinen QL-Y55F am Aikido gesteckt und es war klanglich klasse. Am Rotel konnte hingegen das Technics 270C mit Jico SAS/B aber wirklich überzeugen. Am Aikido waren die Rim Shots vom Schlagzeug schon fast nervig.
Als Ergebnis diese "Diskussion" habe ich einiges über mein Geraffel gelernt. Ausserdem bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich erstmal kein weiteres Ortofon kaufen werden und habe auch das Goldring wieder von der Liste gestrichen. Wenn mir mal eins günstig über den Weg laufen sollte, werde ich es evtl. kaufen, aber es steht nicht mehr auf der virtuellen Einkaufsliste.
Ich werde mit den erkenntnissen vom gestrigen Abend noch ein wenig weiter arbeiten und auch mal die Musikrichtungen wechseln.
Sehr praktisch bei solchen KI-Gesprächen ist auch, dass man sie auch nach Wochen direkt wieder aufnehmen kann, als wären nur Minuten vergangen.
Solltet ihr echt mal versuchen. Auch wenn die KI oft fantasiert und man sie gelegentlich auf Unfug hinweisen muss, ist sie ein gedanklicher Sparringspartner.
Hätte ich diese Erkenntnisse auch ohne KI bekommen können? Bestimmt. Aber vermutlich wäre ich auf manchen Vergleich gar nicht gekommen und noch wahrscheinlicher ist, dass ich weit weniger verglichen hätte
Gruß
Jan
Si vis pacem, para bellum
Angeschlossene Dreher:
JVC QL-Y55F, Victor QL-Y77F, Technics SL-1300 , Revox B795
Darf gehen:
Denon DP-37F, Technics SL-Q 33, Sony PS 5550, Luxman PD-284
ToDos:
Sharp Optonica RP-5100, SABA PSP 910, Dual 1019, Dual 1219
[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/..._44_29.png]
Jan
Si vis pacem, para bellum
Angeschlossene Dreher:
JVC QL-Y55F, Victor QL-Y77F, Technics SL-1300 , Revox B795
Darf gehen:
Denon DP-37F, Technics SL-Q 33, Sony PS 5550, Luxman PD-284
ToDos:
Sharp Optonica RP-5100, SABA PSP 910, Dual 1019, Dual 1219
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