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(03.07.26, 22:42)Spitzenwitz schrieb: (03.07.26, 22:38)Paul schrieb: Schlechtestes Lied: Revolution 9
Eine avantgardistische Soundcollage und absoluter Geniestreich in dieser Zeit.
Ich konnte mit den Beatles auch nichts mehr anfangen, als sie neue künstlerische Sphären erschlossen haben. Aber das bin nur ich. Es gibt ja auch Menschen, die im "Free Jazz" komplett aufgehen, während ich mir das nicht anhören kann...
Ich bin da eher ein langweiliger Mensch...
Beste Grüße
Ralf
America last!
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Revolution 9 ist wirklich "besonders". Das muss man nicht mögen.
Gruß
Jan
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(04.07.26, 1:11)Jan schrieb: Revolution 9 ist wirklich "besonders". Das muss man nicht mögen.
Das ist gut ausgedrückt. Ich verstehe ja, dass es eine Bedeutung hat und die Geschichten hinter solchen Liedern sind auch interssant. Aber anhören muss ich mir das nicht.
Wobei ich das sich wiederholende "Number 9" gut finde. Keine Ahnung wieso.
Viele Grüße
Paul
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04.07.26, 2:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.07.26, 3:03 von Jan.)
Es gibt von den Beatles ja Revolution (die Rückseite von Hey Jude), eine Schnelle Rock-Nummer, Revolution 1, einen eher bluesigen Titel und eben Revolution 9, also eine eher "avangardistische" Sache.
Ich habe mir aber nie die Mühe gemacht die Titel im Zusammenhang zu betrachten.
Anders gesagt: Ich habe nicht verstanden, was die Titel ausdrücken sollen
Gruß
Jan
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Die KI meint dazu:
Zitat:Die drei unterschiedlichen Versionen drücken John Lennons tiefe Zerrissenheit bezüglich der gesellschaftlichen und politischen Unruhen des Jahres 1968 (unter anderem die Proteste gegen den Vietnamkrieg) aus. Jeder Titel und Musikstil transportiert dabei eine ganz eigene inhaltliche Botschaft:
Revolution 1 (Die nachdenkliche Urversion)
- Bedeutung: Dieser Titel steht für den Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung, aber ohne blinde Gewalt.
- Aussage: Lennon singt im Text "When you talk about destruction, don't you know that you can count me out". Direkt danach flüstert er jedoch das Wort "in". Dies zeigt seine damalige Unentschlossenheit: Er unterstützte den Wandel, lehnte die militanten Methoden radikaler Gruppierungen jedoch ab. Die langsame Blues-Atmosphäre wirkt wie ein innerer Monolog.
Revolution (Die laute Single-Version)
- Bedeutung: Diese Version ist ein direktes, klares Statement an die radikale Linke und die Protestbewegung.
- Aussage: Durch das schnellere Tempo und die extrem verzerrten, aggressiven Gitarren klingt der Song wie eine echte Rock-Hymne. Inhaltlich legte sich Lennon hier fest: Das zweifelnde "in" aus Version 1 fehlt komplett. Er stellt klar, dass echter Wandel im eigenen Kopf ("You better free your mind instead") beginnen muss und nicht durch das Zerstören von Institutionen.
Revolution 9 (Das akustische Chaos)
- Bedeutung: Der Titel drückt die Zerstörung, das Chaos und die Angst aus, die eine gewaltsame, außer Kontrolle geratene Revolution unweigerlich mit sich bringt.
- Aussage: Das Stück verzichtet komplett auf Melodie oder traditionellen Gesang. Die collagenartigen Soundeffekte von Schüssen, weinenden Babys, brennenden Städten und der hypnotischen Stimme, die "Number nine" wiederholt, spiegeln das Bild einer Apokalypse wider. Inspiriert von Yoko Ono wollte Lennon hier die Realität einer Revolution akustisch spürbar machen, statt sie nur romantisch zu besingen.
Bei mir kommt das so nicht an, aber ich kann mit John Lennon ohnehin nichts anfangen
Gruß
Jan
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(04.07.26, 0:50)HighEndVerweigerer schrieb: Es gibt ja auch Menschen, die im "Free Jazz" komplett aufgehen
wozu ich mich ganz klar bekenne
Gruß
Michael
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