Wie stark verändert die Jico SAS/B Nadel einen Tonabnehmer
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(26.11.25, 11:09)Südschwede schrieb:
(26.11.25, 7:23)Darkstar schrieb: So groß wollte ich das gar nicht aufziehen. Für einen solchen Vergleich hätte ich zumindest schon mal einen Plattenspieler mit zwei identischen Armen und auch und mehrere Verstärker mit zwei internen Phonoeingängen. Das wäre kein Problem.

Evtl. Könnte man auch die Frage, ob eine SAS Nadel anders klingt als das Original durch simples Nachdenken lösen: Natürlich klingt eine SAS mit Microline Schliff anders als eine sphärische Shure M75. Bei mir war es beim Z1-S ja auch so.

Was mich wirklich interessiert ist, wie ähnlich die Systeme mit SAS Nadeln untereinander werden.

Zur Erinnerung: 
Ich kann meine beiden Systeme nicht unterscheiden. Jan sagt vom Victor Z4 und Technics EPC-270 das selbe. Jans Victor Z4 wird von meinem Z1 sowieso nicht zu unterscheiden sein, da es sich um die selbe Systemfamilie mit untereinander austauschbaren Nadeln handelt. Daraus würde eigentlich folgen, dass auch das Technics EPC-270C und das EPC-205C vermutlich sehr ähnlich werden. Und letztendlich wird die Jico SAS wird auf dem Technics EPC-207C vermutlich auch nicht vom EPC-205C IIL zu unterscheiden sein.

@Klaus: Wenn Du wirklich einen solchen Versuchsaufbau machst, schicke ich Dir gerne meine beiden Systeme mit SAS Nadel: Technics EPC-205C II L und Victor Z1 S, um Dein Testfeld zu erweitern.

Moin Christian 

Wenn man Nadeln mit dem gleichen Schliff innerhalb einer Systemfamilie verwendet , sollten die Unterschiede nicht groß sein , da sich die Systeme insgesamt konstruktiv recht ähnlich sind .

Anders sieht es aus , wenn man wie Jan Systeme vergleicht , deren Nadeln zwar den identischen Schliff aufweisen , die aber ansonsten konstruktiv unterschiedlich sind , wie eben der Vergleich AT-VM95 SH/ OM40 .

Die Frage ist aber auch inwieweit die weitere Elektronik , insbesondere die Lautsprecher im Stande sind eventuelle Unterschiede auch darzustellen .
Wenn ich zum Beispiel bei mir vergleiche , ist der Unterschied zwischen einem Ortofon MC Tango mit elliptischen Schliff und dem Technics EPC270 mit scharfer Nagaoka Ellipse marginal , da gehts mir wie Ralf , normal ist es für mich schon sehr schwer relevante Unterschiede auszumachen , verblindet glaube ich auch nicht , das ich die beiden auseinander halten könnte .

Beim 2m Bronze sind die Unterschiede dagegen sehr deutlich hörbar , da täte ich mir jederzeit zutrauen die Unterschiede auch verblindet rauszuhören , was aber auch den Yamahas geschuldet ist , schalte ich auf die T+A Lautsprecher um , verschwimmen die Unterschiede wieder . Ursache ist das unterschiedliche Auflösungsvermögen der Lautsprecher . Die Yamahas zeigen sehr gut auf , das der Fine Line Schliff mit seiner genaueren Abtastung nicht nur im Hochtonbereich Unterschiede erzeugt , sondern über den gesamten Frequenzgang eine viel höhere Auflösung bringt , was sich sowohl im Stimmbereich als auch in der Bassauflösung hörbar bemerkbar macht .
Die T+As fallen vor allem was die Auflösung im Bassbereich anbetrifft stark ab .

Die Frage die sich also stellt ist immer auch die , ob die Lautsprecher die Unterschiede welche die unterschiedlichen Nadelschliffe produzieren auch darstellen können .
Insbesondere heutige Hifi Lautsprecher mit ihrer beinahe schon typischen leichten Überhöhung im Bassbereich , dürften da ihre Schwierigkeiten haben .
Deswegen mache ich so etwas prinzipiell mit einem Kopfhörer.
Viele Grüße Christian
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RE: Wie stark verändert die Jico SAS/B Nadel einen Tonabnehmer - von Darkstar - 26.11.25, 12:27

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