Gestern, 16:20
MB Quart QLS 502 S
Mit der Quart betritt der einzige Kompaktlautsprecher die Bühne in meinem kleinen Vergleich und das beim ersten Takt mit einem Paukenschlag .
Die Quart hat von allen vorhandenen Lautsprechern den höchsten Wirkungsgrad , auf dem Papier war das schon vorher klar , aber das sich das derart auswirken würde , als das man beim umschalten auf die Quart jedes Mal die Verstärker Lautstärke reduzieren muss , so groß schienen die Unterschiede allenfalls zur T+A zu sein , wo es theoretisch 4dB Unterschied sind .
Auch die Abstimmung der Quart unterscheidet sich deutlich von den beiden vorher beschriebenen Standlautsprechern , hier geht es eindeutig Richtung Monitor , linearer Frequenzgang , keinerlei künstliche Anhebung im Oberbass sondern sanfter Abfall ab ca. 100Hz , der kurz unterhalb 50 Hz den -3dB Punkt erreicht .
Eine Lehrbuch Abstimmung , die einem in der Praxis die Möglichkeit eröffnet auch wandnahe aufzustellen , ab 5-10cm gar kein Problem und selbst im Nahfeld mit 1,50 m
Hörabstand baut sich schon eine vernünftige Bühne auf .
Einzig der Hochtonbereich neigt ein wenig zum über analytischem , diese Tendenz hat MB Quart mit seiner 25mm Titan Kalotte nie ganz in den Griff bekommen , selbst eine damals 3500 DM teure 980S hatte diese Tendenz , wobei hier in der QLS 502 S mit einer der letzten Varianten dieser Kalotte , dieser leichte Hang zur Schärfe nur noch abgeschwächt vorhanden ist . Ideal dürfte sich dieser Lautsprecher mit kleinen britischen Verstärkern verstehen , die stabil Strom liefern und leicht analog gesoundet sind .
Auch der Philips made bei Marantz kam gut mit ihnen zurecht und die Quarts zeigen , dass das 2 Wege Prinzip in der Preisklasse bis 1000€ immer noch das Maß der Dinge ist , wenn man einen hochwertigen und ehrlichen Lautsprecher haben möchte , der Preisklassen vergessen lässt .
Egal ob Metal oder hochwertige Pop/Rock Produktionen , die Quart macht alles mit und das bis zu bemerkenswerten Pegeln und vor allem mit einer Präzision und einer Auflösung im Bassbereich , die klar zeigte , ein größeres Chassis macht im Bass mehr Sinn als zwei kleinere . Wirkte eine Canton im ersten Moment zwar mächtiger , wurde ziemlich schnell klar , das dies nur am leicht angedicktem Oberbass lag .
Um das noch ein wenig genauer zu verifizieren , nahm ich noch ein spezielles Metal Album zur Hand .
Haggard - Awaking the Centurys
Diese erstklassige Produktion mischt Death Metal mit klassischer Musik auch unter ziemlich brutalem Einsatz von Kesselpauken .
Hier brauchte es dann zum Vergleich die T+A um klarzustellen , wo bei der kompakten Quart die Grenzen lagen und mit dem Tiefgang einfach Schluss war .
Trotzdem ist die Quart in diesem Vergleich letztendlich der klare Preis/Leistungssieger der aufzeigt , unterhalb 1000€ ist weniger bei Lautsprechern oft am Ende mehr .
Die Konzentration auf zwei hochwertige Chassis in Verbindung mit einem solide gebautem Gehäuse bietet in der Summe der Eigenschaften einen klaren Mehrwert , gegenüber den zwar größeren Gehäusen der Standlautsprecher , die wegen ihrer Größe und der Anzahl an Chassis an anderen Stellen teilweise viel zu sparsam verarbeitet sind .
Mit der Quart betritt der einzige Kompaktlautsprecher die Bühne in meinem kleinen Vergleich und das beim ersten Takt mit einem Paukenschlag .
Die Quart hat von allen vorhandenen Lautsprechern den höchsten Wirkungsgrad , auf dem Papier war das schon vorher klar , aber das sich das derart auswirken würde , als das man beim umschalten auf die Quart jedes Mal die Verstärker Lautstärke reduzieren muss , so groß schienen die Unterschiede allenfalls zur T+A zu sein , wo es theoretisch 4dB Unterschied sind .
Auch die Abstimmung der Quart unterscheidet sich deutlich von den beiden vorher beschriebenen Standlautsprechern , hier geht es eindeutig Richtung Monitor , linearer Frequenzgang , keinerlei künstliche Anhebung im Oberbass sondern sanfter Abfall ab ca. 100Hz , der kurz unterhalb 50 Hz den -3dB Punkt erreicht .
Eine Lehrbuch Abstimmung , die einem in der Praxis die Möglichkeit eröffnet auch wandnahe aufzustellen , ab 5-10cm gar kein Problem und selbst im Nahfeld mit 1,50 m
Hörabstand baut sich schon eine vernünftige Bühne auf .
Einzig der Hochtonbereich neigt ein wenig zum über analytischem , diese Tendenz hat MB Quart mit seiner 25mm Titan Kalotte nie ganz in den Griff bekommen , selbst eine damals 3500 DM teure 980S hatte diese Tendenz , wobei hier in der QLS 502 S mit einer der letzten Varianten dieser Kalotte , dieser leichte Hang zur Schärfe nur noch abgeschwächt vorhanden ist . Ideal dürfte sich dieser Lautsprecher mit kleinen britischen Verstärkern verstehen , die stabil Strom liefern und leicht analog gesoundet sind .
Auch der Philips made bei Marantz kam gut mit ihnen zurecht und die Quarts zeigen , dass das 2 Wege Prinzip in der Preisklasse bis 1000€ immer noch das Maß der Dinge ist , wenn man einen hochwertigen und ehrlichen Lautsprecher haben möchte , der Preisklassen vergessen lässt .
Egal ob Metal oder hochwertige Pop/Rock Produktionen , die Quart macht alles mit und das bis zu bemerkenswerten Pegeln und vor allem mit einer Präzision und einer Auflösung im Bassbereich , die klar zeigte , ein größeres Chassis macht im Bass mehr Sinn als zwei kleinere . Wirkte eine Canton im ersten Moment zwar mächtiger , wurde ziemlich schnell klar , das dies nur am leicht angedicktem Oberbass lag .
Um das noch ein wenig genauer zu verifizieren , nahm ich noch ein spezielles Metal Album zur Hand .
Haggard - Awaking the Centurys
Diese erstklassige Produktion mischt Death Metal mit klassischer Musik auch unter ziemlich brutalem Einsatz von Kesselpauken .
Hier brauchte es dann zum Vergleich die T+A um klarzustellen , wo bei der kompakten Quart die Grenzen lagen und mit dem Tiefgang einfach Schluss war .
Trotzdem ist die Quart in diesem Vergleich letztendlich der klare Preis/Leistungssieger der aufzeigt , unterhalb 1000€ ist weniger bei Lautsprechern oft am Ende mehr .
Die Konzentration auf zwei hochwertige Chassis in Verbindung mit einem solide gebautem Gehäuse bietet in der Summe der Eigenschaften einen klaren Mehrwert , gegenüber den zwar größeren Gehäusen der Standlautsprecher , die wegen ihrer Größe und der Anzahl an Chassis an anderen Stellen teilweise viel zu sparsam verarbeitet sind .


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