Servus,
heute war es dann endlich soweit, nach gut 7 Monaten Wartezeit konnte ich heute meinen restaurierten/reparierten/modifizierten Plattenspieler Thorens TD126 MKIII wieder vom „Thorens-Guru“
Arno Schreder in Stephanskirchen abholen.
Aus meiner Sicht hat sich der Aufwand gelohnt. Ich habe noch den traurigen Urzustand des Drehers vor Augen mit gebrochener Haube, kaputter Zarge, diversen fehlenden Teilen…. So hatte ich ihn Anfang des Jahres recht günstig in München über Kleinanzeigen erworben.
Umso mehr freue ich mich über das tolle Ergebnis. Er ist so geworden wie ich mir das vorgestellt habe.
Was hatte ich mir vorgestellt?
Natürlich irgendwie „voll funktional und möglichst neu aussehend“
, dann mit Holz-Zarge (zu meinen Möbeln im Arbeitszimmer passend) und mit glasklarer Aufsetzhaube (höre lieber ohne Haube, außerdem gefällt mir der originale Hauben-Mechanismus nicht). Ich wollte aber auch weitgehend die Originaloptik behalten, weshalb ich z.B. bei der Zarge auf ein „Holzbrett“ an der Front verzichtet habe. Bei den 126ern die serienmäßig mit Holz-Zarge ausgeliefert worden war dies auch so an der Front…. Und natürlich soll das Ganze auch gut klingen weshalb ich einen neuen „ordentlichen“ Tonabnehmer wollte und gescheite neue Kabel. Es sollte gut mit meinen anderen Komponenten „korrespondieren“. Das war das Ziel/die Aufgabe für Herrn Schreder.
Was wurde dafür gemacht?
Gerät komplett zerlegt
- Gehäuse und Bedienelemente innen und außen grundgereinigt sowie leicht aufgearbeitet
- Zarge gegen eine beigestellte, vom Schreiner überarbeitete getauscht (hat ein Schreiner aus meinem Ort gemacht, ich hatte darüber hier im Thread berichtet)
- Tellerlager mehrfach gereinigt und geölt
- Motor rappelt.
- Motor gegen beigestellten Ersatzmotor getauscht (Motor von meinem Ersatzteilspender TD 115)
- Motorpulley gewechselt
- Antriebsriemen erneuert
- Liftmotor gewartet
- fehlendes Liftrad ersetzt
- Riemen Liftmotor ergänzt
- fehlende Liftbank ergänzt
- Elkos der Steuerung ausgetauscht
- sich zersetzende Schaumstoffteile ersetzt
- untere Gummilager der Aufhängung ersetzt
- Cinch Leitungen gewechselt
- Innenteller Riemenfläche sowie Auflagefläche gereinigt und mattiert
- Tellerachse poliert
- Aussenteller überdreht und versiegelt
- Aussenteller gewuchtet
- Tellermatte gereinigt
- Singlepuck gereinigt
- Bodenwanne resonanzgedämmt
- Schwingchassis justiert und zentriert
- fehlende Schrauben ergänzt
- defektes Netzkabel ersetzt
- Tonabnehmer gewechselt und justiert (Auflagekraft und Antiscating 1,75g), neu MM Goldring 1042
- Tonarm gereinigt und justiert.
- Tonarmhöhe angepasst und Endabschaltung justiert
- Riemenlauf am Motor eingestellt
- Gerät nach Herstellervorgaben abgeglichen
- Ersatzhaube (Aufsatz)
- Probelauf
Soweit mal ein Abriss der Tätigkeiten.
Anbei ein paar erste Schnappschüsse, dazu noch der Vergleich mit dem Urzustand. Zum Musikhören bzw. vorherigen anschließen des neuen „Vintage“-Setups im Arbeitszimmer werde ich wohl erst nach Weihnachten kommen, da ich bis dahin noch arbeite und wir über die Feiertage bei der Sippe zu Besuch sind.
Ich freue mich so…..
Auf einmal ging es, nach vielen Monaten wo nicht viel passiert ist, ganz schnell mit den ganzen Komponenten…. Wurde jetzt fast streßig
Sorry, für die vielen Fotos, aber ich muss meine "überschwengliche" Freude teilen...
Gruß
Hier noch unter dem Teller:
Und hier nochmal der Urzustand:
heute war es dann endlich soweit, nach gut 7 Monaten Wartezeit konnte ich heute meinen restaurierten/reparierten/modifizierten Plattenspieler Thorens TD126 MKIII wieder vom „Thorens-Guru“
Arno Schreder in Stephanskirchen abholen. Aus meiner Sicht hat sich der Aufwand gelohnt. Ich habe noch den traurigen Urzustand des Drehers vor Augen mit gebrochener Haube, kaputter Zarge, diversen fehlenden Teilen…. So hatte ich ihn Anfang des Jahres recht günstig in München über Kleinanzeigen erworben.
Umso mehr freue ich mich über das tolle Ergebnis. Er ist so geworden wie ich mir das vorgestellt habe.
Was hatte ich mir vorgestellt?
Natürlich irgendwie „voll funktional und möglichst neu aussehend“
, dann mit Holz-Zarge (zu meinen Möbeln im Arbeitszimmer passend) und mit glasklarer Aufsetzhaube (höre lieber ohne Haube, außerdem gefällt mir der originale Hauben-Mechanismus nicht). Ich wollte aber auch weitgehend die Originaloptik behalten, weshalb ich z.B. bei der Zarge auf ein „Holzbrett“ an der Front verzichtet habe. Bei den 126ern die serienmäßig mit Holz-Zarge ausgeliefert worden war dies auch so an der Front…. Und natürlich soll das Ganze auch gut klingen weshalb ich einen neuen „ordentlichen“ Tonabnehmer wollte und gescheite neue Kabel. Es sollte gut mit meinen anderen Komponenten „korrespondieren“. Das war das Ziel/die Aufgabe für Herrn Schreder.Was wurde dafür gemacht?
Gerät komplett zerlegt
- Gehäuse und Bedienelemente innen und außen grundgereinigt sowie leicht aufgearbeitet
- Zarge gegen eine beigestellte, vom Schreiner überarbeitete getauscht (hat ein Schreiner aus meinem Ort gemacht, ich hatte darüber hier im Thread berichtet)
- Tellerlager mehrfach gereinigt und geölt
- Motor rappelt.
- Motor gegen beigestellten Ersatzmotor getauscht (Motor von meinem Ersatzteilspender TD 115)
- Motorpulley gewechselt
- Antriebsriemen erneuert
- Liftmotor gewartet
- fehlendes Liftrad ersetzt
- Riemen Liftmotor ergänzt
- fehlende Liftbank ergänzt
- Elkos der Steuerung ausgetauscht
- sich zersetzende Schaumstoffteile ersetzt
- untere Gummilager der Aufhängung ersetzt
- Cinch Leitungen gewechselt
- Innenteller Riemenfläche sowie Auflagefläche gereinigt und mattiert
- Tellerachse poliert
- Aussenteller überdreht und versiegelt
- Aussenteller gewuchtet
- Tellermatte gereinigt
- Singlepuck gereinigt
- Bodenwanne resonanzgedämmt
- Schwingchassis justiert und zentriert
- fehlende Schrauben ergänzt
- defektes Netzkabel ersetzt
- Tonabnehmer gewechselt und justiert (Auflagekraft und Antiscating 1,75g), neu MM Goldring 1042
- Tonarm gereinigt und justiert.
- Tonarmhöhe angepasst und Endabschaltung justiert
- Riemenlauf am Motor eingestellt
- Gerät nach Herstellervorgaben abgeglichen
- Ersatzhaube (Aufsatz)
- Probelauf
Soweit mal ein Abriss der Tätigkeiten.
Anbei ein paar erste Schnappschüsse, dazu noch der Vergleich mit dem Urzustand. Zum Musikhören bzw. vorherigen anschließen des neuen „Vintage“-Setups im Arbeitszimmer werde ich wohl erst nach Weihnachten kommen, da ich bis dahin noch arbeite und wir über die Feiertage bei der Sippe zu Besuch sind.
Ich freue mich so…..
Auf einmal ging es, nach vielen Monaten wo nicht viel passiert ist, ganz schnell mit den ganzen Komponenten…. Wurde jetzt fast streßig
Sorry, für die vielen Fotos, aber ich muss meine "überschwengliche" Freude teilen...
Gruß
Hier noch unter dem Teller:
Und hier nochmal der Urzustand:


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