16.03.26, 16:13
(16.03.26, 15:47)Kōnosuke schrieb: @Jan hat mich hier auf ein Tool zur Berechnung des Frequenzgangs je nach Tonabnehmer-Parameter aufmerksam gemacht (vielen Dank, das kannte ich noch nicht!):
(15.03.26, 18:41)Jan schrieb: Ich habe mal dieses Tool mit den Werten vom AT-VM95 gefüttert (Gleichstromwiderstand 485 Ohm, Induktivität 550 mH)
Da dachte ich mir, ich füttere das Tool mal mit den Daten bekannter Technics-Systeme aus der 205er-Familie. Annahme sind stets 47 kOhm Phono-VV-Eingangsimpedanz:
EPC-205C-IIL: 40 mH (Quelle hier; unbestätigt), 30 Ohm DC: +1 dB bei 20 kHz (200 pF); perfekt bei 10 pF.
EPC-205C-IIS, -IIH, MK3 und MK4: 240 mH, 500 Ohm DC: +3 dB bei 20 kHz und empfohlenen maximalen 200 pF. Linealglatt wird's bei 65 pF.
Die L-Version ist ja bekannt dafür, unkritisch zu sein – und das sieht man auch. Die Matsushita-Ingenieure haben definitiv auch recht, bei vielen ihrer Systeme <200 pF Gesamtkapazität zu empfehlen. Nur leider ist es ziemlich schwierig, diesen Wert in der Praxis einzuhalten. Bei mir z.B.:Macht total 300 pF und gibt einen Peak von +4.5 dB bei 16.98 kHz bei den Standardmodellen (+2 dB bei 20 kHz für das 205C-IIL, gekappt bei 20 kHz).
- Tonarmverkabelung: 30 pF geschätzt
- Anschlusskabel Plattenspieler: 150 pF geschätzt
- Interne Verdrahtung Vorstufe: 20 pF geschätzt
- Fest eingebaute Kapazität der Vorstufe: 100 pF
Eigentlich sollte ich die 100 pF-Kondensatoren in der Vorstufe auslöten...
Ich behaupte mal die knapp 17khz hören hier noch ca 3% der Anwesenden. ;-)


