Plattenspieler (KD 7010) symmetrisch anschließen?
#31
(28.02.26, 0:38)phaidros schrieb: @straylight
zu spät gesehen, dass du geschrieben hast. Ich nähere mich dem Thema ja auch erst an und auch aus reiner Neugierde. Ich bin zwar Ing, aber auf der mechanischen Seite und Strom ist mir immer noch unheimlich. Ich glaube (hoffe) aber, dass ich Argumenten gegenüber aufgeschlossen bin.

Der oben beschriebene Test der Widerstände wäre für mein Verständniss ein erster Hinweis darauf, dass es symmetrisch zugehen könnte. Aber genau das ist ja der Punkt wo zwischen Roman und mir noch Diskussionsbedarf herrscht.

Also, der Plattenspieler muss die Voraussetzung schaffen.
Deine ganzen Geräte, da bin ich raus Wink

Grüße
Jan

Sorry, Jan! Ich wollte Deinen Thread nicht kapern. Die vielen Geräte von mir tragen wahrscheinlich eher zur Verwirrung bei.
Schöne Grüße, Thomas  Cool
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#32
Nö, kein sorry😁 freue mich ja, wenn andere das auch interessant finden
Grüße
Jan
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#33
Prima, danke!

Vielleicht können wir für mich nochmal ein bisschen zurückspulen?

Ist es richtig, dass ein Tonabnehmer grundsätzlich ein symmetrisches Signal liefert?

2x Signal + „hot“ und 2x Signal - „cold“. Richtig?

Über den Tonarm (bei vielen MM-Systemen auch über das System selbst, da hier schon die Masse mit über eine Brück an einem der beiden „Cold“-Pins verbunden wird) kommt dann ein Masseanschluss, der am DIN-Kabel auf Pin 3 gelegt wird.

Frage dazu: Wo wird denn bei MC-Systemen die Masse angeschlossen? Im/am Tonarm irgendwo an einem leitenden Metallteil?

Bei XLR-Steckern am Ende des Phonokabels (ohne separate Masseleitung) wird Masse dann bei beiden Steckern jeweils mit Pin 1 verbunden. Es liegt also an jedem XLR Stecker 1x + „hot“, 1x - „cold“ und 1x Masse an. Ist das dann noch „echt“ symmetrisch?

Ab da kommt es dann darauf an, was die Gegenseite damit macht. Was muss sie denn tun, damit die Verbindung symmetrisch bleibt?

Ich glaube ich bin ein bisschen zu blöd dafür. Ich habe mir viel in Foren dazu durchgelesen, bin jetzt aber ob der vielen widersprüchlichen Aussagen, verwirrter als zuvor  Rolleyes
Schöne Grüße, Thomas  Cool
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#34
XLR-Kabel sind immer so belegt.
   

Ein Gerät in der Mitte kann damit auf zwei Arten umgehen.
  1. eine der beiden Phasen invertieren und dann beide Signale addieren. Dadurch werden Kabelstörungen des letzten Abschnitts elemeniert. Dann hat man ein einfaches Signal und kann dies verarbeiten. Am Ausgang kann man das Signal wieder invertieren und dann das invertierte und das nicht invertierte Signal wiederauf den Ausgang geben.
  2. man könnte auch beide Signale getrennt verarbeiten, dann hätte man aber den doppelten Aufwand. Vorteil wäre hier, dass man auch gleichmäßig auftretende Verarbeitungsfehler am Ende elemenieren könnte

Im Extremfall könnte man das bis zum Lautsprecher durchziehen und statt eines Magneten eine zweite Spule einbauen. Das wären dann Feld-Spulen-Lautsprecher, wie man sie in den 40ern teilweise hatte. Damals waren Magnete teuer und man hat das Feld lieber mit einer weiteren Spule erzeugt. Damals hat man aber die eine Spule mit Gleichstrom beschickt und die andere wie üblich mit dem Signal. Es wurde also dann doch kein symmetrisches Signal auf die Lautsprecher geschickt. Aber denkbar wäre es
Gruß

Jan

Si vis pacem, para bellum

[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/..._44_29.png]

Dreher im aktiven Einsatz:
Denon DP-37F, JVC QL-Y55F, Technics SL-1300 , Revox B795 

Darf gehen:
Technics SL-Q 33

ToDos:
Sharp Optonica RP-5100, SABA PSP 910, Luxman PD-284, Dual 1019, Dual 1219, Sony PS 5550
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#35
OK, danke. Die PIN-Belegung deckt sich ja mit dem, was ich geschrieben hatte. Wo jetzt Schirmung/Massenam Tonarm abgegriffen wird, weiß ich so aber noch nicht.

Was ich auch nicht verstehe: Es heißt immer, das bei einer symmetrischen Verkabelung keine Massebezüge zwischen Geräten transportiert werden. Warum legt man dann überhaupt Masse auf einen separaten Leiter am XLR Stecker? Könnte man die Signale dann nicht 4-polig weiterreichen?


Kann man an dieser Platine erkennen, wie das Signal (die Eingänge liegen außen) weiterverarbeitet wird?

   
Schöne Grüße, Thomas  Cool
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#36
Nochmal:

Das symmetrische Signal eines Tonabnehmers hat KEIN Hot und Cold!!!
Die Rolle von Cold wird von der Signalrückführung übernommen. Cold ist aber ein zweites Signalplus und muss extra erzeugt werden.

Es gibt ZWEI unterschiedliche Arten der symmetrischen Übertragung! Diejenige vom Tonabnehmer ist die ohne Hot und Cold.

Viele Grüße

Roman
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#37
Ich bleib unsymmetrisch bei RCA... rofl
Beste Grüße
Ralf

America last!  Tongue
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#38
Ich gehe mit XLR auf RCA Kabeln aus dem Phono Pre in den Receiver. Sieht optisch auf jeden Fall symmetrisch aus - alles schön im gleichen Abstand nebeneinander angeordnet… 😬😬 Ansonsten habt Ihr mich hier schon im ersten Post abgehängt… 😬 Aber ich bewundere Euer Fachwissen!
Gruß
Ross

"Meine Aura strahlt wie 'ne Alufelge." Jacques Palminger (Kings Of Dub Rock)
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