Kuzma Stabi S und Fragen
#61
Sorry, auch wenn es nicht zum Thema gehört:

Ich finde den Dreher auf dem Foto NICHT so „g…l“, sondern eher das andere „g“ wie „gruselig“… für mich optisch furchtbare Proportionen, aber wie immer alles Geschmackssache

Gruß
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#62
Hallo miteinander!

Meine Güte! Sechs Seiten und kein einziges Posting von jemandem, der den Spieler in Betrieb hat. Dann mache ich mal den Anfang. Ich besitze seit fünf Jahren einen Kuzma Stabi S mit dem älteren externen Netzteil. Tonarm ist ein Stogi S12 VTA, der anders als der normale S12 aber in die Bohrung für den regulären 9-Zoll-Tonarm passt, weil er durch den höhenverstellbaren Turm seine eigene Basis mitbringt. Mein Stabi S übrigens schneeweiß - eine Farbe, die ich noch nie vorher oder nachher an einem anderen Stabi S gesehen habe. Wie Franc Kuzma mir per E-Mail bestätigt hat, ist der Spieler damals als Einzelstück in dieser Farbe im Kundenauftrag entstanden. Ich habe den Spieler Ende 2020 bei einem schwedischen Händler gebraucht gekauft. Er hatte praktisch keinerlei Gebrauchsspuren und wird vermutlich mehr oder weniger als Designobjekt irgendwo gestanden haben.

Ich liebäugelte damals eigentlich mit einem Well Tempered Amadeus, fand diesen dann aber nach längeren Hörsessions (u. a. auf den damals noch existierenden Westdeutschen Hifi-Tagen) doch nicht sooo viel besser als meinen Well Tempered Classic, den ich bis dahin in Betrieb hatte. Was ich mir wünschte, war ein Spieler mit der gleichen Ruhe wie der Well, aber mit deutlich besserem Bassbereich. Das klingt als Zielsetzung erst einmal nicht unmöglich, läuft aber doch meist auf ein "Entweder/oder" hinaus. Kurz gesagt: Der Kuzma hat sich als eine der wenigen noch bezahlbaren Optionen herausgestellt. Alles, was diesbezüglich noch besser ist, liegt meiner Erfahrung nach preislich im Bereich eines Kleinwagens. Es gibt sicher "leichtfüßigere" Dreher, aber kaum welche, die so souverän auch am Ende einer Plattenseite durch Dynamikspitzen pflügen und gleichzeitig bei gebrauchten Jazzplatten aus den 60er Jahren im Zustand VG- keine "Lagerfeuer-Atmosphäre" aufkommen lassen.

Gruß

Arne
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#63
Servus,

herzlich Willkommen hier!

Würde mich über Fotos freuen....

Danke und Gruß
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#64
Hallo Arne,

willkommen und viel Spaß hier im Forum
Gruß

Jan

Si vis pacem, para bellum

Angeschlossene Dreher:
Denon DP-37F, JVC QL-Y55F, Technics SL-1300 , Revox B795 

Darf gehen:
Technics SL-Q 33, Sony PS 5550, Luxman PD-284

ToDos:
Sharp Optonica RP-5100, SABA PSP 910, Dual 1019, Dual 1219

[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/..._44_29.png]
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#65
(11.03.26, 11:41)ArneW schrieb: Hallo miteinander!

Meine Güte! Sechs Seiten und kein einziges Posting von jemandem, der den Spieler in Betrieb hat.

Moin Arne,

willkommen und viel Spaß bei uns...

Das liegt vielleicht daran, dass den keiner von uns armen Schluckern hat...

Zitat:Was ich mir wünschte, war ein Spieler mit der gleichen Ruhe wie der Well, aber mit deutlich besserem Bassbereich...

Hast du solche Goldöhrchen, dass du die Klangcharakteristik eines Chassis in Verbindung mit einem bestimmten Tonarm ausmachen kannst? Dann Hut ab...Ich kann nur halbwegs die Klangunterschiede einzelner Nadelschliffe raushören. Entweder sind meine Ohren zu schlecht, oder meine Wiedergabekette... Cry

Wobei ich der Meinung bin, dass die Nadel den überwiegenden Teil der Klangcharakteristik eines Drehers beeinflußt, wenn der Dreher macht was er soll. Möglichst still den Plattenteller antreiben und die Umdrehungszahl gleichmäßig halten.
Beste Grüße
Ralf

America last!  Tongue
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#66
Zum Thema Einfluss auf den Klang bei Plattenspieler-Komponenten:

Laufwerk: ca. 15-25%
Tonabnehmer: ca. 40-50%
Phonovorstufe: ca. 20-30%
Tonarm: ca. 10-15%

Diese Einschätzungen stammen aus einem "Fachmagazin" und stammen aus dortigen langjährigen gesammelten Erfahrungen, habe ich erst kürzlich in deren YT-Ableger gesehen...

Gruß
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#67
Ohoh, ein Fachmagazin  Rolleyes
Gruß

Jan

Si vis pacem, para bellum

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[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/..._44_29.png]
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#68
Man kann sicherlich über die sog. FACHmedien geteilter Meinung sein, gerade was deren Unabhängigkeit betrifft, aber ich denke trotzdem an dieser Einschätzung ist was dran....

OT Ende, hier geht es ja um den Kuzma.

Gruß
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#69
Da die Test, Bewertungen und Einstufungen in diesen Machwerken gekauft sind, kann man ruhig davon ausgehen, dass alles darin schlicht erfunden und gelogen ist.

Ein grundsätzliches Problem bei solchen Abstufungen ist ja, dass die Kriterien nicht klar sind.
Ein Laufwerk, dass die Geschwindigkeit nicht gut genug hält, erübrigt jeden weiteren Vergleich.
Tonabnehmer ist ja schon mal sehr grob. Wir haben hier bereits herausgefunden, dass praktisch alle Systeme mit einer Jico SAS/B gleich klingen. Wenn das aber stimmt, sind es ja nur die Nadeln, oder?
Phonovorverstärker haben einen Einfluß darauf, wie das Signal aufbereitet wird. Zudem sollten sie über passende Kapazitäten und Impedanzen an den EIngängen verfügen. Wählt man die richtige Kennlinie für die Entzerrung und verwendet die passenden Werte, sind die Unterschiede zwischen den Phono-Pres aber erstaunlich gering.

Ob Tonarme wirklich so viel ausmachen, habe ich meine Zweifel. Kann aber auch nicht mit Erfahrungen in diesem Bereich aufwarten.

Wenn wir mal davon ausgehen, dass der Gleichlauf der Laufwerke stimmt, also so gut ist, dass wir die Hörgrenze weit hinter uns lassen, ist das Thema praktisch durch. Da bleiben dann maximal noch Promille für die Unterschiede.
Ich durfte auch bei Bekannten schon sündhaft teure Tonabnehmer hören. Die klangen nicht schlecht, machten aber auch nichts so grundlegend anders, also sind wir auch im Bereich von Promille.
Phonovorverstärker haben bei richtiger Einstellung einen extrem geringen Einfluß. Die klingen plötzlich gleich, wenn man sie gleich einstellt. Also sind es die Vorverstärker vermutlich auch nicht.
Wenn ich nun mal zwischen meinen, zum Teils sehr unterschiedlichen Plattenspielern wechsel und dabei die Systeme mitnehme, habe ich unterschiedliche Arme und die sind teilweise extrem unterschiedlich. Trotzdem klingt es immer prima. Scheint also nicht so erheblich zu sein.

(11.03.26, 14:27)labrador schrieb: Zum Thema Einfluss auf den Klang bei Plattenspieler-Komponenten:

Laufwerk: ca. 15-25%
Tonabnehmer: ca. 40-50%
Phonovorstufe: ca. 20-30%
Tonarm: ca. 10-15%

Diese Einschätzungen stammen aus einem "Fachmagazin" und stammen aus dortigen langjährigen gesammelten Erfahrungen, habe ich erst kürzlich in deren YT-Ableger gesehen...

Gruß

Am Ende landen wir wohl eher bei:
Laufwerk: ca. 1-3 ‰
Tonabnehmer: ca. 4-5 ‰
Phonovorstufe: ca. 2-3 ‰
Tonarm: ca. 1-1,5 ‰ 

Also alles zusammen bei um die 1%
Wobei man gerade mit dem Laufwerk richtig viel kaputt machen kann, wenn der Gleichlauf nicht stimmt. Damit hätte das Laufwerk dann 99%
Gruß

Jan

Si vis pacem, para bellum

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[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/..._44_29.png]
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#70
Aus meiner Sicht hast Du die Prozentangaben nicht zutreffend interpretiert:

In der Auflistung geht es aus meiner Sicht um den jeweiligen Anteil der einzelnen Komponenten an der Klangbeeinflussung. "Klangbeeinflussung" ist quasi in der "Summe 100%" gesetzt. Es soll damit die Frage beantwortet werden: "An welcher Stellschraube lohnt es sich besonders zu drehen/ZU INVESTIEREN wenn der Klang beeinflusst/VERBESSERT werden soll?"

Gruß
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