Telefunken W 250
#1
Servus,

ich bin gestern über diesen mir optisch sehr gut gefallenen Dreher gestolpert:

TELEFUNKEN W 250 Acusta HiFi Plattenspieler/Plattenwechsler, 1968 – BLISS modern antiques

Telefunken W 250 | Hifi-Wiki


Ist das ein "wirklicher" Telefunken oder steckt da ein anderer "damaliger deutscher Platzhirsch" dahinter und Telefunken hat nur die schöne Optik/Design geliefert?

Bitte Info. 

P.S. Ich war gestern bei einem Reparaturbetrieb und das standen 2 dieser Dreher nebeneinander. Wie ich dann auf Nachfrage erfuhr möchte der Besitzer aus diesen beiden Drehern faktisch einen in "near mint" machen lassen.... Beide sahen äußerlich Klasse aus.

Danke und Gruß
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#2
Das ist ein PE 2020 L

Der komplizierteste Wechsler, das nehmen viele gewerbliche nicht mal mehr an weil viele können es gar nicht, und die 2-3 die es können sagen das lohnt sich nicht, zu viel Aufwand.

Ich kaufe die gar nicht mehr, auch wenn Sie hübsch sind, einmal haben ich einen von A-Z komplett gemacht, diverse Stunden versenkt und dann gabs dafür 200€...

Kauf dir lieber einen Elac 22H. Best Buy in der Art Plattenspieler sozusagen...
Gruß
Jan-Cedric
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#3
Es ist aber auch ein guter und wirklich schöner Dreher.
Ich hatte mal einen 2020L und habe ihn leider verkauft.
[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/...04_05.jpeg]
Gruß

Jan

Si vis pacem, para bellum

Angeschlossene Dreher:
Denon DP-37F, JVC QL-Y55F, Victor QL-Y77F, Technics SL-1300 , Revox B795 

Darf gehen:
Technics SL-Q 33, Sony PS 5550, Luxman PD-284

ToDos:
Sharp Optonica RP-5100, SABA PSP 910, Dual 1019, Dual 1219

[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/..._44_29.png]
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#4
(17.04.26, 13:30)Hifijc schrieb: Das ist ein PE 2020 L

Der komplizierteste Wechsler, das nehmen viele gewerbliche nicht mal mehr an weil viele können es gar nicht, und die 2-3 die es können sagen das lohnt sich nicht, zu viel Aufwand.

Ich kaufe die gar nicht mehr, auch wenn Sie hübsch sind, einmal haben ich einen von A-Z komplett gemacht, diverse Stunden versenkt und dann gabs dafür 200€...

Kauf dir lieber einen Elac 22H. Best Buy in der Art Plattenspieler sozusagen...

Ja, der "Hifi-Doc" in München, bei dem war das, sprach auch von richtig viel Arbeit. Der Kunde möchte das aber unbedingt so haben und ist bereit entsprechend dafür zu löhnen....

Gruß
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#5
Wie Jan-Cedric schon schrieb, ist der Spieler eine absolute Großbaustelle. Ich kenne keinen Spieler mit einem höherem Revisions-Aufwand.
Die damals von Kai im Dual Board zur Verfügung gestellte Revisionsanleitung besteht aus dreizehn A4 Seiten.
Gruß
Michael
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#6
Wie gesagt ich habe die dort nur stehen sehen und das waren richtige optische Leckerbissen.

Danke und Gruß
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#7
Perpetuum Ebner gehört ja auch zur Dual-Familie (Steidinger).
Sie waren zumindest Zeitweise die besseren Duals.

Der 2020 L hat für einen Plattenspieler aus der Zeit auch einiges zu bieten:
  • Wechslerbetrieb
  • automatische Plattengrößenerkennung (mechanisch)
  • Haube bleibt in beliebigen Winkeln offen
  • Headshell mit einstellbarem VTA

Aber natürlich ist und bleibt es ein Reibradler aus der Zeit von 68-72.

Zum Vergleich: Ein Dual 1219 kostet damals 498 DM und der PE 2020 L zwischen 558 DM und 621 DM.
Also in etwa so viel wie ein Thorens TD 125 aber weniger als ein TD 124 MK2 (die waren aber nur manuell)
Gruß

Jan

Si vis pacem, para bellum

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[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/..._44_29.png]
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#8
Die PEs waren schon cool. Aber halt aufwendig in der Mechanik, dadurch heute sehr Fehleranfällig, Für eine Überholung muss zwingend der Tonarm ausgebaut werden, dann hat der Reibradarm oft Zinkpest. Features wie eine in jeder Stellung offene Haube hat man auch mit der Elac Schatulle 700. Plattengrößenerkennung hingegen nicht, aber darauf kann man verzichten. Die 2020 hatten leider erst ab ca. 71 einen Lift und hießen dann 2020 L. PE hinkte da immer etwas hinterher. Auch hat der 2020 keine Kardan Lagerung, wobei man vorhalten muss das Elac das bei seinen Top Modellen 50H, 22H, 770H die sich sowieso fast gar nicht unterscheiden auch nicht angeboten hatte. Der 22H hat das Alleinstellungsmerkmal der ganzen genannten Geräte keine Wechslerfunktion und damit ein normales, in der Regel Rumpelärmeres Tellerlager zu haben. Zudem sind die Elac sehr Wartungsarm im vergleich zu PE und Dual.
Gruß
Jan-Cedric
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#9
Danke für die kurze ELAC Info, Jan-Cedric...

Von den deutschen Herstellern sind mir die Dreher von ELAC am liebsten...Ev. weil ich teilweise in Kiel aufgewachsen bin, oder Vaddern Anfang der 60er dort gearbeitet hat...?
Beste Grüße
Ralf

America last!  Tongue
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#10
(17.04.26, 13:34)Jan schrieb: Es ist aber auch ein guter und wirklich schöner Dreher.
Ich hatte mal einen 2020L und habe ihn leider verkauft.

Yepp, hast du; an mich  Wink

Ich finde ihn immer noch wunderschön, habe ihn aus Platzmangel leider immer noch nicht aufgestellt.

Seit dem Einzug vor gut anderthalb Jahren sind hier ein PE 2020 L und ein Elac Miracord (sowie ein zwischendurch für'n Zwanni geschossener Thorens) in Kisten verpackt.
Angeschlossen sind ein Saba PSP 350 (ein wirklich toller Dreher, optisch halt unsexy), ein Denon DP F-23 (ein optisches Verbechen in Plastik, welches mit einer HO-MC ganz ordentlich Schallplatten abspielt) und was neumod'sches bei meiner Frau (Lenco L-175, zumindest optisch schick und Direkttriebler). Die schönen Vintagedreher habe ich weiterhin unter Verschluss gehalten, da hier immer mal noch Trockenbau gesägt wurde, Holz angepasst werden muss und Elektrik sowie Raumspartreppe im Musikzimmer noch nicht fertig gestellt sind.
Grüße
Robert

Wer gute Gräben gräbt, kriegt eine größere Schaufel.
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