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Durch den Wechsel der Headshell kann man ein wenig mit dem Gesamtgewicht des Arms spielen, was sich durchaus klanglich auswirken kann. Wenn man also ein System für eher schwere Arme hat, kann hier eine schwere Headshell helfen, es an einem mittelschweren Arm zu betreiben. Anders herum wirkt eine leichte Headshell oft Wunder, wenn die Systeme eher leichte Arme erwarten. Einfach mal ausprobieren.
(28.05.26, 14:15)Jan schrieb: Ich würde in Anbetracht der recht gewöhnlichen Form, nicht viel Geld für so etwas ausgeben.
Wie schwer soll es denn sein?
Das AT-LT13a wiegt 13 g https://amzn.to/4dK0IMM
optisch fast gleich, aber aus Magnesium
AT-MG10 wiegt unter 8 g https://amzn.to/3PGMPaf
Etwas schwerer und dafür auch günstiger wäre dies von
Thakker HS-18 mit 14 g https://amzn.to/4dRbjW8
Sehr leicht und dazu sehr günstig ist das
Analogis HS-13 mit 6g https://amzn.to/4uUSp8p
Von den analogis Headshells habe ich einige. Die sind wirklich in Ordnung Gerade mit den letzten beiden kann man diesen Unterschied sehr gut ausprobieren.
Gruß
Jan
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Ein silbernes JVC PH-4, PH-6 oder PH-8 könnte ich sogar abgeben...Da hab ich was über...
Von Toshiba hab ich nix...
Beste Grüße
Ralf
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Hallo Ralf,
vielen Dank fuer die Infos bzgl der JVC/Victor Headshell-Typen. Toll ist, dass ein Ralf einem Rolf diese Tips gibt!
Ein originales Headshell ist sicherlich das passendste fuer so einen schoenen alten Dreher.
Da hast Du wirkliches Interesse bei mir geweckt! Habe versucht, Dir ne Mail zu schicken.
Nun muss ich nur noch herausfinden, welches Headshell zum Toshiba passt.
Jan's Erklaerungen weiter oben leuchten mir auch ein, aber wie wichtig ist den z. B. das Material? Es gibt ja todschicke Headshells aus Holz, andere sind aus Magnesium usw. Auch wenn ein Headshell nicht direkt massiv ist, aber bringt so ein kleiner Tonabenhmer das Headshell wirklich zum schwingen?
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(29.05.26, 0:43)Shakashiva schrieb: fuer den Toshina SR-510C, allerdings ohne das optische System.
Hat da jemand Tips bzw. Empfehlungen fuer mich?
Der Toshiba SR-510 und der SR-870 haben das Headshell 20736025, welches total selten auftaucht.
Da müsstest Du Dich schon in Japan auf die Lauer legen, aktuell gibt es auch da keines.
Gruß
Michael
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Ich will das gar nicht grundsätzlich abstreiten, dass es da Unterschiede bei den Materialien gibt.
Unterschiede im Gewicht kann ich hören. Unterschiede in den Materialien höre ich nicht. Auch unterschiede in der Form, höre ich nicht. Also so ein gepresstes Aluteil der billigen Analogis Headshells klingt für mich nicht anders als feines Teil aus Holz oder eins aus Magnesium.
Ich habe z.B. eine wirklich schöne Wega SH-300
Aber das ist wirklich ein Anker. Mit 11 g auf jeden Fall deutlich schwerer, als man bei dem filigranen Aufbau vermuten würde.
Bei den leichten Analogis-Teilen nehme ich zum Ausgleich manchmal Edelstahlschrauben, die durchaus 0,7 g pro Stück wiegen können. Bei dem Wega habe ich Nylonschrauben genommen, die es nur auf 0,07 g pro Stück bringen
Gruß
Jan
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(29.05.26, 23:18)Jan schrieb: Ich habe z.B. eine wirklich schöne Wega SH-300
Hast Du von mir
Gruß
Michael
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Also wenn ich Toshiba SR 510 als Suchbegriff im Allwissenden eingebe, bekomme ich auf den Fotos aber ein anderes Headshell angezeigt, als wenn ich die genannte Typennummer Headshell 20736025 eingebe.
Mache ich was falsch oder gab es mehrere Headshells fuer diesen Dreher?
Fehler gefunden, mir wurde das 20736051 angezeigt, angeblich sei das ein Ersatz, sieht aber potten haesslich aus!
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29.05.26, 23:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.05.26, 23:49 von Jan.)
Yep, es gefällt mir auch noch immer.
Man muss aber ein wenig aufpassen, was man da dran schraubt.
Ein AT-VM 750 bringt es auf 8 g, mit den falschen Schrauben kommen da nochmal 1,4 g dazu. Muttern und Scheiben nochmal 0,7 g. Headshell 11 g.
Da braucht man dann bald ein größeres Gegengewicht
Leichte Systeme liegen bei 4 g, Nylon Schrauben, Scheiben und Muttern kommen auf 0,2 g. Damuss man dann schon ein wenig Gewicht montieren und die 11 g sind prima. Eine Headshell, die mit System gerade mal auf 10 g kommt. Passt meist nicht so richtig
Gruß
Jan
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30.05.26, 0:18
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.05.26, 0:21 von Jan.)
Um nochmal aufs Material zu kommen. Bei einfachen gefrästen Formen wie dem AT-LH13H kann man sicher einiges übers Material ausgleichen. Ein Metallwinkel ist ja praktisch ein Klangstab mit Knick und schwingt entsprechend hochfrequent. Mit mehr Material kann man das ändern, aber dann wird so ein Teil auch schnell schwer.
Bambus kann hier durch die hohe innere Dämpfung Vorteile haben. Harthölzer wie Ebenholz oder Mahagoni sind ja auch "Klanghölzer" und damit eher schlechter. So ein Alu-Pressteil wie die billige und leichte Analogis Headshell schwingt übrigens nicht vernünftig. Das liegt aber nicht am Material, sondern an der Form. Wenn man da aber noch Bedenken hat, kann man rechts und links neben das System noch einen kleinen Streifen Moosgummi kleben. Das wird dann die letzen Resonanzen schlucken.
Keramik schwingt meist eher unwillig. Carbon ist schwer vorhersagbar, aber vermutlich wirken die elastischen Fasern eher dämpfend.
Man kann da wirklich viel machen und meist ist es auch gar nicht schlimm. Aber man muss nicht unnötig Geld in diesem Bereich rausblasen. Das Geld kann man besser in einer gute Nadel investieren
Gruß
Jan
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Hallo Rolf,
Zitat:vielen Dank fuer die Infos bzgl der JVC/Victor Headshell-Typen. Toll ist, dass ein Ralf einem Rolf diese Tips gibt!
der mit den Tipps und den Bildern ist der Chris/Darkstar. Ihm gebührt der Dank dafür...Ich war nur der, der ein paar JVC/Victor HS übrig hat...
Zitat:Habe versucht, Dir ne Mail zu schicken.
Hier unter meinem Post auf der linken Seite den Button klicken, dann sollte das klappen...
Zitat:aber wie wichtig ist den z. B. das Material? Es gibt ja todschicke Headshells aus Holz, andere sind aus Magnesium usw.
Ich bevorzuge massive Headshells, egal aus welchem Material. Masse läßt sich schwieriger anregen. Aber Unterschiede können wahrscheinlich nur die Goldöhrchen raushören...
Zitat:...aber bringt so ein kleiner Tonabenhmer das Headshell wirklich zum schwingen?
Die kleine Nadel am kleinen Nadelträger am kleinen Tonabnehmer bring sogar den Tonarm zum schwingen. Deswegen achten Leute, die dieses Hobby mehr als ernsthaft betreiben pingelig darauf, dass die Nadelnachgiebigkeit zur effektiven Masse des Tonarmes passt, da so die geringsten Resonanzen im Arm entstehen sollen.
Da ich da nicht so ernsthaft (verbissen) dabei bin, kombiniere ich, was mir gefällt. Nur ultraleichte Tonarme mag ich nicht, da die mich zu sehr in der Tonabnehmerwahl einschränken.
Beste Grüße
Ralf
America last!
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