Micro Seiki DDX-1000
#1
Hallo,

der DDX-1000 ist wohl einer der typischen Micro Seiki Klassiker mit Direktantrieb. Abgelöst wurde er vom ähnlichen DQX-1000, der dann eine Quarzregelung mit an Bord hatte. Dieser unterscheidet sich dann optisch durch einen Teller mit nur einem durchgehenden Stroboskopring.
Das Bedienteil nennt sich MD-1000, Auflagegewicht ist das ST-10 und die zusätzlichen Füße nennen sich MSB100.
Der Arm stammt aus dem gleichen Stall und nennt sich MA-505, montiert auf der passenden Tonarmbasis AX-1.

Grüße R. K.

   
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#2
Hallo Volker,

willkommen und viel Spaß hier im Forum.

Schöner Bausatz. Gibt es auch ein Gehäuse dazu Big Grin
Gruß

Jan

Si vis pacem, para bellum

Angeschlossene Dreher:
JVC QL-Y55F, Victor QL-Y77F, Technics SL-1300 , Revox B795 

Darf gehen:
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Sharp Optonica RP-5100, SABA PSP 910, Dual 1019, Dual 1219

[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/..._44_29.png]
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#3
Moin Jan,

Gehäuse gibt es dafür nicht. Das wurde vor 40 Jahren bewusst so als Alternative zur Schwarzwälder-Zigarrenkiste mit Rauchglasdeckel hergestellt...

Alternativen in klassischer Bauform und unterschiedlichen Furnieren hatten die Micro Seiki Jungs aber auch reichlich im Programm. Da war für jeden was passendes dabei!

Grüße R. K.
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#4
Jan schrieb: schrieb:Beim DDX-1000 ist "schön" nicht mein erster Gedanke. Da würde mir ein DD-5 besser gefallen. [Bild: https://plattenspieler-forum.de/images/smilies/wink.png]
Aber so eine Holzverkleidung am CD-Player passend zur Zarge von nem QL-Y77F hätte was.

Ja, kann ich nachvollziehen.
Ich hatte davor einen Garrard401 im massiven Birkensperrholzblock (reduziert enorm die Nebengräusche), furniert mit Rosenholz. Mit Ortofon RMG und SPU.
Der war optisch echt schöner.

Habe dann einige Direkttriebler (japanische Großserie, nix teures) nach der Reparatur probegehört.
Und mich dann gefragt, was mache ich da eigentlich die ganze Zeit mit dem schönen englischen Klassiker?

Habe dann zufällig günstig einen DDX1000 gefunden und selbst abgeholt (20km).
Ich wollte eigentlich nur einige Valvo E88CC rot, D-code - Hamburg, Ende der 50er Jahre NOS/NIB versiegelt, dort kaufen.

Der MS DDX1000 lief nicht gut.
Dann erst mal neue Elkos und das Dingen nach der Serviceanleitung eingestellt.


Läuft jetzt superpräzise und extrem schnell hoch. Über eine Umdrehung gesehen SEHR präzise.
Hat schon Platine Verdier Qualität (die hat ein Bekannter).

Nun, das Timing vom DDX ist frappierend (obwohl der 401 da schon nicht sooo übel war). alles sehr gut durchhörbar.

Eine Schrankwand unbekannter Scheiben...
Ich höre da jetzt viele neue Details... mit einem billigen ShureM91 schon.
Und nichts nervt (die Platine Verdier in der Auditorium23 "Steinguss"-Version löst aber noch mehr Inhalte aus der Rille...).
Gegen den DDX klang der 401 (wirklich sauberst eingestellt) recht "wischiwaschi". 
Nix Genaues. Dynamisch mit Spaßfaktor - aber wer wissen möchte, was da so alles im Vinyl lauert...

Macht also durchaus Sinn trotz technischer Optik. Es geht ja letztlich um den Inhalt der Konserven.

k
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#5
Bilder muss ich jetzt wohl neu hochladen:

                           

Die "Luftkissengummis" der Füße waren natürlich hinüber/gerissen. Nicht mehr im Original erhältlich.

Da könnte ich auch was zu schreiben. Bei Interesse...
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#6
Hi,
na wenns um den Micro Seiki DDX 1000 geh da muss ich ja was dazu schreiben... lol
Für mich als 16 Jähriger schon immer mein "Traumplattenspieler" wegen der Optik und Möglichkeiten gewesen, damals nichtmal im Ansatz finanzierbar gewesen.
Heute schauts anders aus, über die Internetjahre bestimt schon um die 15 stck gehabt, mittlerweile habe ich auf derzeit 4 "reduziert"
Zum Thema Füße gäbe es auch zu erwähnen das die "Originalen" nachgebaut werden, für einen guten Kurs, es aber auch eine günstigere Variante gibt.
Wer sich mit Nachbaubasen zufrieden gibt und keine 2-300 Euro für eine Original verkratzte zahlen will dem kann auch geholfen werden.
Plattengewichten stehe ich seit jeher kritischst gegenüber, wer das (Plastik) Micro Lager kennt lässt es sein, für mich als DJ sowieso kein Thema. Bei meinen Gigs nehme ich auch immer mal einen mit zum Vinyl spielen, hier paar Fotos zum "gucken"

   
   
   


At Home...

   
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#7
Cool.

Der DDX macht sich gut auf dem DJ-Tisch...

Als Nachbau der Füße kenne ich nur die (wesentlich höher bauenden Teile) aus USA von mnpctech.
Bis die da sind, wird das ganz schön teuer mit Versand und EUSt/Zoll.

Daher habe ich gut passende Vibrapod Elemente verwendet. Pro Fuß habe ich zwei Stück davon (gegeneinander verklebt) verwendet.
Ist ok.

Das Innere in den Fuß-Federelementen war zerbröselt.
Das Gummielement niemals mit WD40 einsprühen. Das dehnt sich übel aus...

                                               

Noch drei weitere Fotos:

           

k
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#8
Hi, 
genau, so mach ich das auch bei jedem DDX auch, die Füße werden komplett zerlegt, dabei ist darauf zu achten das der Gummi möglichst leicht "Flutscht" Das Hilfswerkzeug zum öffnen ist ne gute Idee, ich hab mich da immer schwer getan.

Optisch werde ich mal das "Brünieren" der schwarzen Füße versuchen wo die Basen aufgesetzt werden, durch die Basen schubbert sich immer die Farbe oder was das ist ab, das hat mir noch nie Gefallen. Ich werde die Brünierung von Ballistol mal ausprobieren, gibts für alle Metalle.

Ich nutze immer die Vibrapods, schneide den dünnen Außenrand ab, nutze eine abgeflachte Kreuzschlitz Schraube für die Mitte dann ist die Dämpfung perfekt. Hat sich im "Disco-einsatz" bewährt, keine Rückkopplung und wenn mal einer gegen den Tisch gestoßen ist, alles cool.

   
   
   
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#9
Das chemische Brünieren ist super und trägt nicht auf.

Beim Zerlegen gbt es fast immer die eine oder andere kleine "Spur". Manchmal sind die ganz schön fest...

Die Vibrapods sind maßlich ein Glücksfall für die DDX/DQX 1000.
k
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