Was habt ihr gerade auf der Arbeitsplatte
#81
Reparatur Mitteltieftonkalotte SMK 100/2
so fertig, schaut zwar nicht professionell aus, funktioniert aber.

   
   

Siggi
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#82
Auf der Arbeitsplatte liegt mein Creek 4330.

Wenn ich ein Lieblingsgerät aus meinem Konvolut von Verstärkern wählen müsste, wäre es
wahrscheinlich genau dieses Kleinod aus der letzten richtig guten Serie von Michael Creek.

Das voll gekapselte Alps Lautstärke-Poti hatte sich verabschiedet, gleichen Ersatz gibt es
noch bei Reichelt. Das ist das dritte Poti der blauen Alps Serie, dass ich in den letzten zwei
Jahren tausche. China-Qualität lässt grüßen.

Bei der Gelegenheit habe ich auch ein Recap durchgeführt, da die verbauten Samwha
Kondensatoren aus den 90er Jahren für Undichigkeit bekannt sind und ich erst kürzlich diverse
defekte Exemplare aus einem Paar dB Audio Aktiv-Lautsprechern gerupft habe.


.jpg   IMGP9911.jpg (Größe: 136.53 KB / Downloads: 236)


.jpg   cr2.jpg (Größe: 266.93 KB / Downloads: 237)


.jpg   Creek 4330 - 1x.jpg (Größe: 152.17 KB / Downloads: 235)
Gruß
Michael
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#83
Hallo Ihr Lieben,







Gestern aus der Bucht gefischt und gleich abgeholt.



   



Bisherige Diagnose:
Gleichlauf nicht vorhanden. Die Pitchpotis müssen gereinigt oder erneuert werden.

Horizontale Tonarmlagerung hat zuviel Spiel.

Antiskating ohne Funktion. Hab schon rausgefunden, dass da ein Zahnriemen ist, der sich wohl aufgelöst hat.

Vielleicht hab ich Glück und der Dual Riemen passt.

   





Dieses Headshell war montiert. Keine Ahnung zu welchem Sony Dreher das gehört.

   

Ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Leider gibt es nur wenig Informationen im Internet.
Vinylengine hat keinen Eintrag zu dem Dreher.

Grüße

Tim
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#84
(27.03.21, 15:14)plattenmax schrieb: Dieses Headshell war montiert. Keine Ahnung zu welchem Sony Dreher das gehört.


Das Alu-Headshell wurde mit dem PS-X4 und dem PS-X6 in 1978 ausgeliefert.
Auf dem PS-X7 war es in schwarzer Ausführung montiert.


Der Onkyo CP-700M ist auch wieder ein Sanyo/C.E.C OEM Gerät, die Potis lassen sich da ganz gut reinigen.
Schwieriger wird der AS-Riemen aufzutreiben sein.

Wenn Du da wirklich passenden Ersatz findest, lass es mich wissen.
Gruß
Michael
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#85
Wie gesagt.
Vielleicht passt ja der Dual Zahnriemen.

Ein Bild vom Innenleben.

   

Die Potis oben rechts hab ich zuerst gemacht, damit die trocknen können.
Der Tonarm kommt als nächstes raus.
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#86
Der Dual Zahnriemen passt definitiv nicht.

Ich hab jetzt einen aus dem Modellbau bestellt, bei dem ich mir recht sicher bin
das er passen müsste.

Für Heute erst mal Feierabend.
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#87
Thomas @darwin würde sagen, ich habe gerade einen Underdog auf der Arbeitsplatte liegen.

Ich habe heute für sehr wenige Euros ein Alpage Tapedeck in unmittelberer Umgebung abgeholt, da die Geräte ziemlich
gesucht sind.

Der Verkäufer gab mir als Beigabe ohne Berechnung einen nikotingelben Teleton-Receiver mit, den ich höflicherweise nicht
abgelehnt habe.

Eigentlich wollte ich das Ding sofort entsorgen, änderte meine Meinung aber weil die Kiste ungewöhnlich schwer daherkommt.

Neugierig habe ich den Receiver geöffnet und da er unverbastelt ist auch angeschlossen. Läuft perfekt und klingt Lichtjahre
besser als die beiden 80er Jahre Verstärker, die ich eben im Verkaufsbereich platziert habe.
Scheinbar war Teleton in 1970 noch kein Schrott.

Alleine die Frontplatte wiegt ein knappes Kilo!


.jpg   IMGP0361w.jpg (Größe: 304.9 KB / Downloads: 132)
Gruß
Michael
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#88
So sieht das Ding übrigens vollständig aus...



.jpg   Teleton 7AT-1ET - 1x.jpg (Größe: 386.4 KB / Downloads: 96)
Gruß
Michael
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#89
Eine kleine Phono Noise-Bastelei


.jpg   IMG_1780 (Benutzerdefiniert).JPG (Größe: 189 KB / Downloads: 69)


.jpg   IMG_1781 (Benutzerdefiniert).JPG (Größe: 163.06 KB / Downloads: 69)


.jpg   IMG_1782 (Benutzerdefiniert).JPG (Größe: 170.69 KB / Downloads: 69)

Ok, anhand des Staubes erkennt man, daß ich nun nur noch den Umbau vom Versuchsgehäuse in ein Schickeres in Aluminium und aus China-Fertigung angegangen bin.

Das ist eine schon Vielerorts besprochene Platine aus chin. Fertigung und ein Clone der gut beleumundeten EAR 834P. Diese arbeitet normalerweise mit ECC 83/ 12AX7.

Da es diese Röhrentype aber für vernünftiges Geld nicht mehr in guter Qualität (also echtes NOS) gibt, habe ich gleich auf russ. 6H2П (zu Deutsch 6n2p) umgestrickt. Diese Röhre gibt es in NOS-Qualitäten heute noch zum Mäusemelken und zu einem Bruchteil des Preises von diesen durchgehend eher minderwertigen ECC83 aus moderner Fertigung.

Die 6H2П hat zudem und auch, wenn diese kein direktes Substitut zur 12AX7 ist, noch weitere Vorteile. Sie entspricht vom internen Aufbau eher der ECC808, wie sie in Aufnahmeverstärkern von Bandmaschinen genutzt wurde, hat einen internen Schirm und ist extrem rausch- und mikrofoniearm und zudem auch noch extrem langlebig. Selbst die Spezial- und Langlebensversionen (wie eine E83CC oder ECC803s) sind da nicht ganz so rausch und mikrofoniearm.

Erkaufen tut man sich das mit ca. 1dB weniger Verstärkung, was vernachlässigbar ist. Und neben der anderen Sockelbeschaltung will noch der Gitterableitwiderstand an der zweiten Röhre von 2M Ω auf 3,3M Ω geändert werden. Es gibt aber auch Sockeladapter von ECC83 auf 6H2П. Damit und sofern man sich den Gitterableitwiderstand steckbar ausführt, kann man dann zwischen 12AX7 und 6H2П hin und herwechseln, sofern man auch einen Trafo verwendet, der 6,3 V Heizspannung liefert.

Das Gehäuse habe ich übrigens auch deshalb so hoch gewählt, damit ich ggf. noch im Netzteil eine Drossel ergänzen kann und diese dann wahlweise unter den Trafo oder auf der anderen Seitenwand montiert werden könnte.
Gruß Rolf
Ogura doesn´t smell funny and Shibata isn´t a skiing technique
Wenn Musiker auf dem Cover vor Lachen schielen, dann werden Sie sicher auch guten Funk Dir spielen Big Grin
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#90
Ich habe es vergessen, wofür verdrillt man noch mal die Kabel?
Mit Musik geht vieles leichter.
Viele liebe Grüße 
Jo  th_up
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