Kallax ist auch meine erste Wahl. Ich habe zusätzlich auf die Oberseite ein passendes Brett (etwas breiter) aus dem Baumarkt gelegt. Dann passen auch die tiefen Geräte sauber drauf. Damit es sich nicht durchbiegt, lege ich Filzgleiter in die Mitte. Die sind exakt so hoch wie der Überstand der Seiten.
Hinten habe ich noch große Löcher mit der Lochkreissäge gebohrt und solche Abdeckungen für Schreibtische eingebaut. Dann liegen die Kabel nicht Kreuz und quer rum.
Wenn möglich, sollte man sich nach dem Vorgänger "Expedit" auf dem Gebrauchtmarkt umsehen.
Die Expedit-Regale sind viel stabiler, die Deckplatte biegt auch dann nicht durch, wenn man sie belastet und ein Stützbrett darunter entfernt hat. Mit einem Kallax-Regal ist das nicht möglich.
In meiner Werkstatt steht das schon viele Jahre so:
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Da hat Michael absolut recht. Stabiler ist der Vorgänger auf jeden Fall.
Allerdings kann das Alte nicht mit dem neuen kombiniert werden. Die Maße sind nicht gleich. Weder in der Höhe, noch in der Breite.
Ich habe bei einem älteren Kallax auch ein Stützbrett entfernt. Oben drauf liegt zuerst mal eine Granit-Platte (über die ganze Fläche und da drauf steht ein Receiver mit einem Plattenspieler. Das kann (oder konnte) man machen.
Ikea ist aber ständig bemüht Sachen zu optimieren. Also die Möbel werden dahingehend optimiert, dass der Gewinn steigt. Es kann also durchaus sein, dass neue Kallaxe noch leichter sind.
Moin !
Beim Aufbau eines Regales - egal ob relativ leicht oder schon unbelastet stabiler - sollte man versuchen, das Regal möglichst horizontal mit Lastverteilung auszurichten. Insbesonders dann, wenn ein Plattenspieler betrieben wird.
Die wenigsten Plattenspieler haben justierbare Füße. Ergänzendes Zubehör mit / ohne Zwischenboden kann optisch stören. Ebenso eine erhebliche Schieflage des Spielers.
Ich mußte letztendlich doch große L-Winkel an die Wand schrauben und erstmal ein Brett drauflegen. Hurra, war guut horizontal ausgerichtet. Das Holzbrett ist aber noch nicht die optische und akustische Endlösung trotz Thorens-Schwabbler gegen Vibrationen.
Ist halt hier Wiederaufbau 1958 mit dünnen Wänden und Sch****-Laminat - längst im Raum verlegt - während der Sanierung seitens des Vermieters. Darunter wird es aus Kostengründen auch keine intelligente Dämmung geben.
Haben diese Ikea's nicht oft aus Gewichts- und Kostengründen Hohlräume bei den dickeren Teilen ?
MfG, Erik
Die dicken Platten vom Kallax sind im Wesentlichen aus Wellpappe und nur an den Kanten ist ein wenig Holz eingesetzt. Dadurch werden die Platten extrem leicht. Durch den mehrschichtigen Aufbau sind diese Platten aber auch sehr resonanzarm. Verstellbare Füße haben die Teile natürlich nicht.
Der Aufbau aus Pappe, Holz und der Lack/Kunststoffoberfläche ist dabei enorm stabil.
Gibt es bessere Regale? Ganz sicher.
Warum dann Kallax?
- Extrem günstig. Mehr Regal bekommt man kaum fürs Geld
- Das Maß der Fächer ist perfekt für Schallplatten
- Modernes, ansprechendes Design
- Für kleines Geld gibt es Schubladen und Schranktüren dazu
- Auch weiteres Zubehör gibt es günstig und nicht nur bei Ikea.
(Ich habe bei einem örtlichen Baumarkt Falttaschen mit Werbeaufdruck gefunden, die von den Maßen exakt ins Kallax passen. Einfach um 90° drehen und man sieht den Aufdruck erst wenn man die Tasche aus dem Regal zieht. Ich habe davon einfach mal 30 Stück gekauft und verwende sie auch im Auto um Kleinkram im Kofferraum zusammen zu halten)
Wenn einem das Design nicht gefällt, muss man sich anderweitig umschauen. Es ist ja nicht so, dass man diese Regale verwenden muss.