Ich bin heute irgendwie auf die Idee gekommen, dass ich eine 300 Hz Strobolampe haben will.
Also habe ich mal was entworfen
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Teile habe ich bestellt. Wenn der Probeaufbau funktioniert, werde ich das mal richtig bauen. Layout und Routing stehen schon
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Mit einer Stroboskoplampe kannst du die Geschwindigkeit deines Plattentellers überprüfen.
Lampen mit 300 Hz funktionieren auf Stroboskopscheiben für 50 Hz und 60 Hz (natürlich auch auf Scheiben für 300 Hz).
Diese Lampe ist dabei unabhängig von der Netzfrequenz, die ja durchaus mal kurzzeitig um ein paar % abweichen kann
Einige Plattenspieler haben sowas ja von vornherein eingebaut. Ich finde es optisch ganz nett, achtet aber sonst wenig darauf. Aber das ist ein schönes Bastelprojekt für dieses Wetter…
Bei den meisten Plattenspielern wird dies aber über Glimmlampen, die mit Netzfrequenz flackern umgesetzt.
https://netzfrequenzmessung.de/ ist ein Onlinedienst, bei dem man die aktuelle Netzfrequenz sehen kann.
Aktuell liegen wir etwa 1% zu hoch, also 0,05 Hz. Abweichungen bis 0,15 Hz sind üblich. In Ausnahmen können die Werte aber auch mal höher abweichen.
Hört man solche Abweichungen? Nö, man gewöhnt sich sogar sehr schnell daran. Viele Youtube-Videos laufen 5-10% zu schnell (von den Erstellern so gewollt) um die Informationsdichte zu erhöhen.
(12.04.26, 10:25)Jan schrieb: [ -> ]Lampen mit 300 Hz funktionieren auf Stroboskopscheiben für 50 Hz und 60 Hz (natürlich auch auf Scheiben für 300 Hz).
Funktioniert weil 300 Hz ein Vielfaches von 50 Hz sowie von 60 Hz ist? Hab mir da noch nie Gedanken drüber gemacht...Scheint aber logisch...
Heute vormittag war ich noch bestrebt das Teil kleiner zu machen. Das ist grundsätzlich keine Problem, aber ich brauche ja auch noch ein passendes Gehäuse. Das könnte ich zwar nach Maß drucken, aber das ist dann doch zu viel Aufwand, wenn man ein paar mehr Teile davon machen will.
Bei Amazon habe ichünstige Gehäuse gefunden:
https://amzn.to/4syEKBV
In der nächsten Woche sollten die bestellten Einzelteile kommen. Dann werde ich das Ganze mal auf nem Steckbrett aufbauen und testen. Danach kann ich dann die Platine so layouten, dass sie genau in die Gehäuse passt.
Heute bin ich auf die Idee gekommen, die Stromversorgung per USB-C zu machen und nicht einfach mit einer Käfigklemme. Ich werde aber mit den weiteren Planungen noch ein wenig warten. Mal sehen was ich da noch anpassen muss und wie es dann mit dem Platz aussieht.
Es wird auf jeden Fall eine Kleinserie geben. Da ich im SMD-löten sehr wenig Erfahrung habe, drücke ich mich noch ein wenig um den USB-C-Anschluss herum. Auf der anderen Seite wäre das natürlich auch eine Übung.
Eine Spannungsversorgung mit einem Längsregler wäre eine andere Option. Dann könnte man das Teil mit fast beliebigen Netzteilen bespielen. So irgend etwas mit einer Spannung zwischen 7 V und 24 V oder so. Es hat ja fast jeder irgendwo ein altes Netzteil rumliegen. Diese Variante finde ich gerade recht interessant.
Habt ihr da noch Ideen?
Also wenn es meine Entwicklung wäre müsste das batteriebetrieben sein, nur mal so als Idee. Oder zumindest mit einem kleinen Akku, USB-C zum Laden wäre da ja ok.
Es ist ja nicht so, dass ich daran nicht schon gedacht hätte.
Für nur mal eben schnell testen wären ja sogar große Knopfzellen wie CR2032 denkbar.
Aber eigentlich hasse ich diesen ganzen Batterie-Kram. Für nen Akku müsste entsprechende Ladelektronik verbaut werden. Ist auch denkbar.
Ich würde das Teil über dem Plattenspieler ins Regal pappen und es als allgemeine Beleuchtung verwenden und dann wäre eine dauerhafte Stromversorgung nicht schlecht. Die Beleuchtung flackert immerhin mal so schnell, dass zwar ein Stroboskop funktioniert, aber man sieht es nicht flackern, da es 6x schneller als unsere Netzfrequenz ist. Und damit sehr weit über dem, was unsere Augen auflösen können.
Sind komplett unterschiedliche Ansätze und entsprechend unterschiedliche Lösungen.
Aber natürlich ist das eine wertvolle Anregung. Im Moment ist auch noch nichts in Stein gemeisselt