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Kann sich eigentlich noch jemand an die Sendung „Zugeschaut und Mitgebaut“ erinnern? Irgendwie musste ich da gerade dran denken.
Ich würde auch gerne mehr über die Lautsprecher erfahren. Ich bin auf diesem Gebiet vollkommen unwissend und war als ich diese Konstruktion gesehen habe, total überrascht. Kann man einfach irgendwelche Breitbänder in ein Holzbrett einbauen und gut ist? Was muss man dabei beachten?
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Ich finde dieses einfache Konzept sehr interessant. Erinnern mich an die CT 269 welche ich mir für nächstes Jahr endlich mal vornehmen wollte.
Grüße
Robert
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• tschuklo
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23.11.25, 13:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.25, 16:02 von leuchtipit.)
Hi Robert,
also wie gesagt handelt es sich bei den Lautsprechern um die RFT L3402 (8 Ohm Variante, Leistung 15VA, Schalldruck bei 1W/1m ca. 100dB?), die in der DDR gefertigt wurden, die eigentlich Gitarren- oder PA-Lautsprecher waren und u.a. in "Vermona Regent" Lautsprecherboxen verbaut wurden. Früher soll Conrad die Chassis alleine auch mal verkauft haben, für ein paar D-Mark 20 oder so. Angegeben waren sie mit ca. 45-12.000Hz. Die meisten Pärchen die ich hatte, gingen sogar bis 15.000 oder gar 17.000Hz, ähnlich einem Philips AD12202/M 8, aber dieses eine Pärchen geht sogar bis ca. 18.000-19.000Hz. Da kommt der Wunsch nach einem Hochtöner gar nicht auf.
Hier mal der reelle Frequenzgang auf der OpenBaffle, in einem ca. 16m Kellerraum, mit niedriger Deckenhöhe, in ca. 2,5-3m Hörabstand. Zu den Seiten- und Rückwänden haben die in Hörposition so ca. 1m Abstand (auf dem Bild sind die in "Parkposition").
Ist schon richtig was Jan sagt, das hier Pegelsprünge bis 10dB im Frequenzgang sind, aber irgendwie hört es sich dennoch (für mich) gut an (vollständig, dynamisch, räumlich, detailliert). Andererseits wenn man nicht die absoluten Pegensprünge anschaut, sondern sich eine gedachte Mittellinie zieht, sind es nur noch +/-5dB ;-). Der Raum spielt halt bei einer OpenBaffle eine größere Rolle, als bei einem geschlossenem Konzept.
Bei meinen 1. Versuchen waren die auch schon Mal in einem würfelförmigen Gehäuse (40x40x30cm) und in einem Blumentopf von Ikea verbaut (beide nach hinten offen), aber die größere Schallwand hat den Frequenzgang noch etwas besser linearisiert.
Hier mal zum Vergleich der Frequenzschrieb einer Klipsch Heresy III, in der gleichen Räumlichkeit, aber an einem anderen Röhrenverstärker. Auch nicht wirklich besser (vielleicht oben herum). Denke mein Raum wird da nicht ganz unschuldig sein ;-).
Gruß,
Peter
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Robert
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Naja, der Frequenzgang von Lautsprechern wird ja im Bereich von 3 dB angegeben und da sind die open Bafle meist nicht drin.
Der Frequenzgang mit Schwankungen von über 10 dB ist ja eher gruselig, wobei nicht klar ist, was da vom Raum kommt.
Bei open Bafle ist die Sprungantwort meist wunderbar direkt und besonders bei kleineren Systemen ist die räumliche Abbildung meist sehr gut. Je größer die Teile werden, um so schwieriger werden sie. Für Leute die sich auch mal ein wenig bewegen, sind sie oft suboptimal
Gruß
Jan
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23.11.25, 14:34
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.11.25, 14:35 von leuchtipit.)
(23.11.25, 10:08)Darkstar schrieb: Kann sich eigentlich noch jemand an die Sendung „Zugeschaut und Mitgebaut“ erinnern? Irgendwie musste ich da gerade dran denken.
Ich würde auch gerne mehr über die Lautsprecher erfahren. Ich bin auf diesem Gebiet vollkommen unwissend und war als ich diese Konstruktion gesehen habe, total überrascht. Kann man einfach irgendwelche Breitbänder in ein Holzbrett einbauen und gut ist? Was muss man dabei beachten?
Hi Christian,
wichtig soll sein, das die Lautsprecher einen hohen Qts haben, damit er bei den tiefen Tönen nicht frühzeitig abfällt.
Den RFT hat jemand mal gemessen und ca. 0,7 herausbekommen, gehört also zu den dafür geeigneten Kandidaten.
Ganz pauschal ist das nicht, weil es auch welche geben soll, die auch schon bei Qts=0,5 funktionieren.
Ich hatte auch schon mal mit dem Monacor SP-208 experimentiert (s.a. der Bauvorschlag aus Klang&Ton CT269). Klanglich finde ich den für's Geld top und geht bis ca. 17.000Hz rauf. Der hat sogar einen Qts von 2,7. Ein einzelnes 8" Chassis "donnert" natürlich nicht so gut wie ein gestandener 12" ;-). Bei einem Preis von ca. 30€ kann man dann schon wieder darüber nachdenken 2, 4 oder mehr von denen auf eine Schallwand zu basteln. Man muss halt dann wieder evtl. mit den akustischen Zentren aufpassen. Da gab es die verrücktesten Konstruktionen im WWW.
Peter
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.11.25, 14:36 von HighEndVerweigerer.)
Hätte ich das damals in Berlin gewußt, als RFT abgewickelt wurde...Die hatten echt amtliche Chassis...
Hätte, hätte Fahrradkette...
Beste Grüße
Ralf
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