Bilder eurer Plattenspieler
Das ist das Original für ca 25.000€

   

Das Prinzip ist das gleiche der Arm läuft auf Kugellagern und wird nur passiv durch die Rille geführt. 

Ja die Arme sind gedruckt. 

   
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witziges Teil!
Gruß
Jan-Cedric
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Wahnsinn, was für ein Aufwand um die Musi aus der Rille zu holen.
Das ist das Hobby wirklich perfekt ausgelebt th_up

Konstruierst und programmierst Du das für den 3D Druck auch selbst?

Sofern das Ganze dann auch noch gut klingt….Capeau th_up th_up th_up
Wirklich irre gut.

LG Jürgen
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Das ist von der Idee bis zur Ausführung alles self made

   

   

   

   

Der Souther Arm klingt ganz hervorragend.
Die Geometrie passt halt zu 100%.
Er hat keine Spurfehlwinkel, der Tonarm/Tonabnehmer steht in allen Richtungen perfekt in der Waage.

Die Glasrohre aus Borsilikat sind perfekt glatt.
Zur resonanzdämpfung sind sie mit einer geheimen Zutat gefüllt.
Durch die Keramiklager folgt der Arm der Rille Mühelos.
Der Arm selbst ist gedruckt mit einem Gyroiden Infill um Resonanzen zu vernichten. 

Optimale Bedingungen für einen guten Klang
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(01.02.26, 11:06)Spassgeneral schrieb: Das ist von der Idee bis zur Ausführung alles self made...

Meinen Respekt für die Umsetzung! th_up

Ich bin ja selbst großer Anhänger der tangentialen Abtastung und besitze 3 Tangentialspieler (Pioneer PL-L1000, Mitsubishi Lt-30 und LT-20). Ich habe deshalb ein Problem mit deiner Konstruktion. Wenn ich das richtig sehe,wiegt der Tonarm mit System und Gegengewicht mindestens 30 bis 40 Gramm, die komplett auf die beiden Rädchen mit Kugellagern einwirken. Dieses Gewicht muss die Nadel ja "mitziehen", so dass die Rillenflanken stark belastet werden. Oder übersehe ich da etwas auf den Fotos?
Gruß
Jürgen
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(01.02.26, 8:58)staakie schrieb: Wahnsinn, was für ein Aufwand um die Musi aus der Rille zu holen.
Das ist das Hobby wirklich perfekt ausgelebt th_up
... 
LG Jürgen

Hallo Jürgen,
ich möchte es einmal so sagen.
5000€ für eine aktuelles Plattenspielermodell auf den Tisch legen und dann sagen, "jetzt spiele ich ganz weit oben mit", das kann jeder. 

Schau Dir mal mein Masselaufwerk mit den Hängenden Gewichten an.
Das kostet spielfertig ca 200€. Dabei ist das teuerste der Raspberry und der Tonarm Lift. 
Das braucht sich vor meinem Micro Seiki DDX 1000 nicht verstecken.
Der Gleichlauf ist sogar deutlich besser. Und der Unipivot Arm hat ein Safirlager mit einer Wolframcarbid Lagerspitze. 

   

Ein Scheu Cantus für 1.200€ ist auch nichts anderes, er hat ebenso ein Woframcarbid/Safirlager. 

Ich will nicht sagen, dass mein 10€ Unipivot exakt die Leistung den 120x teureren Cantus bringt.
Er ist zumindest vergleichbar und auf Augenhöhe.

Do it youself kann auch sehr gut sein. Meist fehlt dann nur das professionelle finish.
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(01.02.26, 12:04)Frohwein schrieb:
(01.02.26, 11:06)Spassgeneral schrieb: Das ist von der Idee bis zur Ausführung alles self made...

Meinen Respekt für die Umsetzung! th_up

Ich bin ja selbst großer Anhänger der tangentialen Abtastung und besitze 3 Tangentialspieler (Pioneer PL-L1000, Mitsubishi Lt-30 und LT-20). Ich habe deshalb ein Problem mit deiner Konstruktion. Wenn ich das richtig sehe,wiegt der Tonarm mit System und Gegengewicht mindestens 30 bis 40 Gramm, die komplett auf die beiden Rädchen mit Kugellagern einwirken. Dieses Gewicht muss die Nadel ja "mitziehen", so dass die Rillenflanken stark belastet werden. Oder übersehe ich da etwas auf den Fotos?


der gedruckte Arm wiegt mit Lagern 10 gr. Das Gegengewicht auf Grund des Hebels nur etwa 5 gr.

Hier kannst Du den Prorotypen in action sehen.
Das waren aber noch einfache Lager aus Edelstahl und der Arm lag bei etwa 25gr

Souther in action

Wenn es Clearaudio bei einem 25.000€ Tonarm auf diese Weise macht kann es nicht ganz verkehrt sein. 
Jeder Drehtonarm wird passiv durch die Rille gezogen

Den PL-L1000 hatte ich auch einmal. Sehr schönes Gerät.
Der Nachteil bei den aktiven Linear Armen ist, dass die Regelung erst eingreift wenn der Fehlwinkel einen bestimmten Wert überschreitet (je nach Ausführung ca 0.6 Grad). Es ist immer nur ein Schrittweises nachregeln. 
Wenn man genau hinguckt sieht man das auch, dass die Nadel bereits wandert und der Arm dann hinterher geführt wird.
Das ist hier anders.

Eine sehr gute, wirklich lineare Lösung bieten auch die Rabco Arme
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(29.01.26, 23:55)Spassgeneral schrieb: Aber bevor es jetzt off topic wird







Selbstbau Masselaufwerk. 
Teller und Lager sind von einem Russco Reibradler entliehen und etwa 60 Jahre alt.
Die Tellerachse hat knapp 2cm Durchmesser. Die Höhe des Plattenspielers wird auch benötigt da das Lager noch unten rausschaut. Der Teller wurde mit Harz ausgegossen und mit Gewichten für eine höhere Rotationsenergie versehen.
Der Korpus ist aus dem 3D Drucker und mit Gips und Harz ausgegossen.
Die kleinen Flächen kann man auch ganz gut (mit der Rolle) lackieren.

Der Motor ist ein Gleichstrommotor, aktiv per Raspberry geregelt.
Dazu wird 4 mal pro Umdrehung die Geschwindigkeit mit einem Hall-Sensor gemessen.

Die Geschwindigkeit wird wahlweise Digital oder in Echtzeit als Graph angezeigt

Das ist schon großes Kino! Danke fürs Zeigen! Magst Du über die Raspi-Steuerung mal was erzählen?
Schöne Grüße, Thomas  Cool
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Zitat:5000€ für eine aktuelles Plattenspielermodell auf den Tisch legen und dann sagen, "jetzt spiele ich ganz weit oben mit"

Keine Sorge, das Thema hatten wir woanders grade. Das ist bei den meisten aktueller Modellen auch für das doppelte eh nicht der Fall.  lol
Gruß
Jan-Cedric
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(01.02.26, 12:22)Spassgeneral schrieb:
(01.02.26, 8:58)staakie schrieb: Wahnsinn, was für ein Aufwand um die Musi aus der Rille zu holen.
Das ist das Hobby wirklich perfekt ausgelebt th_up
... 
LG Jürgen

Hallo Jürgen,
ich möchte es einmal so sagen.
5000€ für eine aktuelles Plattenspielermodell auf den Tisch legen und dann sagen, "jetzt spiele ich ganz weit oben mit", das kann jeder. 



Do it youself kann auch sehr gut sein. Meist fehlt dann nur das professionelle finish.
Bin ich komplett bei Dir. 
…..und, Du als Selbstbauer verstehst auch die Hintergründe und Funktion, was bei den Highendneukaufhinstellern oft fehlt.
Ich kenne ähnliches aus dem Motorenbau, das erlernst Du auch nur wenn Du es selbst machst und dabei auch mal in das berühmte Klo greifst Sad   

LG Jürgen
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