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Ich hatte mir ja auch einen Vollverstärker zu dem CD-Player geholt
[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/...21_36.jpeg]
Der hatte aber nicht genug Dampf und steht nun im Lager.
Eigentlich könnte ich den Player und der Verstärker mal abstoßen
Gruß
Jan
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(03.03.26, 16:01)labrador schrieb: ...
3. Ich bin gegen "wilde Mischungen" bei den Geräten. Damit meine ich zum Beispiel Mischung der "Hauptfarben" bei Hifi, sprich silber mit schwarz u.ä.
4. Mir ist eine "harmonische" Integration in meine sonstige Wohnsituation sehr wichtig.
...
Zu Beginn meiner HiFi-Sozialisierung - Pioneer-Anlage meiner Eltern ab 1977 - war ich diesbzgl. viel kritischer als heute. Alle Komponenten waren silber und passten gut in das 70er Jahre Wohnzimmerambiente. Aber: Die Bürstung der Front des Reveberation Amps SR-303 passte nicht zur Bürstung der anderen Geräte und das Tonbandgerät RT-707 hatte diese 4 Langschlitze seitlich in der Front zur Befestigung in einem Rack. Hat mich schon gestört.
Die Jahre gingen ins Land und Prioritäten wurden neu gesetzt. Irgendwann ging es mir mehr um Klang, gerätespezifische Stimmigkeit und Ästhetik, manchmal auch einfach 'Haben wollen' sowie Einzelwirkung, auch wenn die Dinger bis auf wenige Ausnahmen wie Tonbandgeräte auf Rollständern sowie Stereo-Endstufen und Monoblöcke natürlich nicht als Solitäre standen. So reihten sich dann doch immer mehr optisch sehr unterschiedliche Geräte neben- und übereinander in die Regale: Accuphase Gold vs Naim schwarz vs Revox grau vs Audiomat silber vs McIntosh schwarz vs Hitachi braun vs Harman Kardon champagner usw. Meine Philosophie ließ es nicht anders zu.
Ist heute noch so, ich kann sehr gut damit leben und meine Frau ist diesbzgl. hart im Nehmen 
Und inzwischen finde ich nahezu alle einheitlichen Komplettanlagen eines einzigen Herstellers regelrecht langweilig. So unterschiedlich kann das persönliche Empfinden sein und ich kann jeden verstehen, der so bunte Mischungen wie bei mir eher abtörnend findet.
Beispiel Ausschnitt vom Vintage-Regal:
Grüße
Jay
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04.03.26, 7:54
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.03.26, 11:03 von Spitzenwitz.)
Es kommt auch immer darauf an, wie die Geräte gestellt werden. Übereinander, wie im klassischen Rack, sieht ein Durchmischen unterschiedlicher Frontfarben ganz furchtbar aus, in großzügiger dimensionierten Regalen hingegen kann das ganz vernünftig aussehen.
Im Falle eines konfigurierbaren Regalsystems, wie dem von@ easel gezeigten USM Haller, kann man sich so viel Platz schaffen, dass es am Ende stimmig wirkt.
Ich hatte das an einer Seite meines Musikzimmers auch mit einem kompakten Ikea Regal gemacht.
Da stand ein silberner Arcam CD72 und ein grauer NAD C520 zwischen schwarzen Geräten verschiedener Hersteller.
Gruß
Michael
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04.03.26, 8:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.03.26, 11:20 von labrador.)
Guten Morgen,
ich denke auch, dass die Art der Aufstellung auch schon sehr viel „Wirkung“ ausmacht, wie Michael schreibt.
Heute ist man aber auch nicht mehr „gezwungen“, wenn man etwas optische Einheitlichkeit beziehungsweise Einfügung ins sonstige Ambiente wünscht, sich aus dem Regal nur eines Herstellers beziehungsweise einer Modell-Familie zu bedienen. Ich komme diesbezüglich nochmal auf mein Setup im Wohnzimmer zurück: Lautsprecher sind von Wharfedale, Plattenspieler und Phono-Vorverstärker von Pro-Ject und der Verstärker und der CD-Player von NAD. Es ist also eine bunte Mischung, diese wird jedoch optisch „vereinheitlicht“ durch den Walnusslook. Ich habe bewusst Komponenten gesucht, die diese Holzkomponente beinhalteten. Eigentlich wollte ich zum Beispiel einen neuen „höherwertigen“ Plattenspieler von Thorens, aber die gab es bis letztes Jahr nur in Klavierlack-Fronten. So bin ich deshalb dann beim Pro-Ject X8 gelandet. Hätte es den Thorens 404 DD mit matter Holzzarge schon letztes Jahr gegeben, wäre es wahrscheinlich der geworden. Aber ich bin auch mit dem X8 sehr zufrieden.
Gruß
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(04.03.26, 2:51)easel schrieb: Beispiel Ausschnitt vom Vintage-Regal:
Wenn ich Deine Bilder so sehe, habe ich immer mehr den Wunsch, dass Du Deinen Gerätepark mal vorstellst. Das sieht alles sehr interessant aus, was Du da so hast...
Gruß
Ross
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Bei mir kommen immer erst die technischen Ansprüche und denen muss sich die Optik unterordnen.
So kann der JVC bei mir stehen, dessen SUV-Zarge einen Holzton hat, der sonst im Raum nicht vorkommt. Beim Regal habe ich Multiplex-Kanten und weiße Flächen. Die Gewindestangen sind blank. Der JVC ist silbern matt mit dieser glänzenden Rosenholznachbildung. Die Fosis sind dunkelbraun. Der Revox-Dreher ist silbern matt mit schwarz/anthrazit. Der Rotel hat eine Holzkiste in einer weiteren Farbe und die Front ist altsilbern. Der Pioneer CD-Player ist schwarz und darunter der Naim-Clone silbern gebürstet. Die A77 ist silbern mit schwarz und auch ein wenig Holz.
Also eigentlich passt da gar nichts zusammen.
Ich könnte mir natürlich einen modernen Dreher passend zu irgendwas aussuchen, aber das wäre dann entweder Plunder oder kein Vollautomat (also auch Plunder). Der Rotel wird irgendwann mal durch den Revox B750 abgelöst, aber weg soll der eigentlich nicht. Der kommt dann woanders hin, wo er optisch auch nicht hin passt. Den CD-Player werde ich sicher irgendwann wieder tauschen und was ich Stelle der Fosis aufstelle weiß ich auch nicht, aber der Umschalter ist ja nach wie vor da.
3 Geräte bekommt man noch halbwegs leicht in ein Design gepresst. Bei mir sind es aber mehr als 10 Geräte in einem Raum und die wechseln. Da ist so ein Ansinnen hoffnungslos
Gruß
Jan
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Das einzige Kriterium, welches bei mir gilt, ist, dass die Komponenten "schwarz" (im weiteren Sinne) sein müssen.
Das ist bei mir bereits seit fast 50 Jahren so...
Das einzige silberne Gerät steht bei mir im Wohnzimmer - und das passt auch, weil der dazugehörige DVD - Player auch silbern ist - somit sind es eigentlich 2 silberne Geräte...
Ansonsten sind bei mir nur der Klang und die Kombinationsfähigkeit der einzelnen Komponenten untereinander ausschlaggebend.
LG Carsten
Ok, da es ja offenbar inzwischen "chic" ist:
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Für den ersten Eindruck gibt es kein zweites Mal...
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(04.03.26, 7:54)Spitzenwitz schrieb: Es kommt auch immer darauf an, wie die Geräte gestellt werden. ...
Ich hatte das an einer Seite meines Musikzimmers auch mit einem kompakten Ikea Regal gemacht.
Da stand ein silberner Arcam CD72 und ein grauer NAD C520 zwischen schwarzen Geräten verschiedener Hersteller.
Ich finde, es sieht bei dir recht stimmig aus und diese kompakt wirkende Anlage-Lautsprecher-Sitzmöbel Kombi geradezu animierend, sich mal für ein Stündchen davor zu setzen und einfach nur zu hören... Gefällt mir.
Die Playersituation rechts: Ziehst du jeweils das gerade bevorzugte Gerät aus dem Regal und drapierst es dann oben drauf?
Grüße
Jay
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04.03.26, 16:59
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.03.26, 17:05 von Spitzenwitz.)
(04.03.26, 16:55)easel schrieb: Die Playersituation rechts: Ziehst du jeweils das gerade bevorzugte Gerät aus dem Regal und drapierst es dann oben drauf?
Das ist eines der vielen Regale mit komplett revidierten Geräten, die nach der Revision praktisch nie benutzt wurden.
Gruß
Michael
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(04.03.26, 8:21)labrador schrieb: Heute ist man aber auch nicht mehr „gezwungen“, wenn man etwas optische Einheitlichkeit beziehungsweise Einfügung ins sonstige Ambiente wünscht, sich aus dem Regal nur eines Herstellers beziehungsweise einer Modell-Familie zu bedienen.
Ja, ich denke auch. Allerdings finde ich es auch nicht wirklich gelungen, wenn versucht wird, eine einheitliche Optik zu erzielen, und es geht dann nur knapp vorbei.
Kommt mir vor wie gespielte Töne, die nur leicht daneben liegen und mich mehr irritieren als komplett danebengegriffen. Oder meinetwegen diese merkwürdige Affinität von echt-rothaarigen Frauen, sich rote Oberteile anzuziehen, die aber nach meinem Empfinden so gut wie nie zu den meist eher ins goldrot gehenden Haaren passen. Es gibt in einem Forum jemanden, der zu seiner recht üppigen McInstosh-Anlage einen Rose Streamer gesellt hat und fast alle Kommentare sind positiv darüber, dass er ja so gut zur Mc-Optik passt und man sogar das Display des Rose auf blau illuminierte Pegelzeiger einstellen kann. Ja, kann man. Aber weder sieht das Gehäuse des Rose wie ein Mc aus noch das Blau der Anzeige wie die typischen blauen Augen (deren Farbwerte sich allerdings sogar bei reinen McIntosh-Komponenten über die Jahre leicht geändert haben).
Grüße
Jay
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