Gibt es heute noch Argumente für Nassläufer-Systeme?
#1
Servus,

gibt es heute noch stichhaltige Argumente (außer wenn jemand schon immer nass abspielt und dies deshalb so weiter machen "muss") seine Schallplatten nass abzuspielen? 

Mir fällt da keins mehr ein. Aus meiner Sicht völlig obsolet. Alle damaligen Argumente/Gründe (gegen Knistern/Knacken/für Klanggewinn) sind doch vielmehr im Zeitalter moderner Plattenwaschmaschinen (die es "früher" in z.B. den 70er Jahren noch nicht gab) hinfällig!

Oder habe ich da was übersehen? 

Ich hoffe immer bei gebrauchten Platten keine "nass versauten" zu erwischen...Wink, leider ist das ja nicht wirklich optisch auf den ersten Blick (ohne Mikroskop) auf z.B. einem Flohmarkt erkennbar.

Danke und Gruß
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#2
Zitat:gibt es heute noch stichhaltige Argumente (außer wenn jemand schon immer nass abspielt und dies deshalb so weiter machen "muss") seine Schallplatten nass abzuspielen? 

- Nein -

Bitte berücksichtigt stichhaltig und kommt jetzt nicht mit "verschleiß" bla bla bla das rechtfertigt es nicht die Platten mit so ner Suppe zu tränken.

Zitat: ( PWM die es "früher" in z.B. den 70er Jahren noch nicht gab)

Das stimmt nicht, die Keith Monks gibts seit den 60er Jahren. Ich habe sogar so eine alte von der BBC rumstehen.
Gruß
Jan-Cedric
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#3
Die Argumente sind immer noch die gleichen wie damals. Die Gründe sich dafür oder dagegen zu entscheiden auch.  rofl
Gruß Jörg

Ich bin eigentlich ein ganz Netter, wenn ich Freunde hätte könnten die das sicher bestätigen.
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#4
Die modernen Plattenwaschmaschinen mit Absaugung und Ultraschall sind doch in erster Linie mal ein Argument gegen modernen Plattenwaschmaschinen Big Grin
Gruß

Jan

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#5
(26.03.26, 13:05)labrador schrieb: im Zeitalter moderner Plattenwaschmaschinen (die es "früher" in z.B. den 70er Jahren noch nicht gab) hinfällig!

(26.03.26, 13:15)Hifijc schrieb: Das stimmt nicht, die Keith Monks gibts seit den 60er Jahren. Ich habe sogar so eine alte von der BBC rumstehen.

VPI Geräte oder die Knosti Disco Antistat gab es schon in den 70er Jahren, die Spin Clean oder Nitty Gritty Maschinen in den 80ern und Loricraft in den 90ern. Ronco hatte in 1976 sogar bereits eine Ultraschall-Lösung.
Gruß
Michael
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#6
Und die hatten dann auch alle vor 50 Jahren die Fähigkeiten/Reinigungsleistung wie die "besseren" Maschinen heute?

Vor- und Nachteile beim Nassabspielen von Platten

Gruß
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#7
Eventuell die VPI und die Keith Monks. Die meine ich kam 1967 extra für die BBC entwickelt raus. Das sollte die erste Motorbetriebene sein. Leider ist meine so ne Kellerleiche wo ich mal ran muss.

Die Nitty Gritty dinger und Knostis und Co sind ja nichts.
Gruß
Jan-Cedric
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#8
Die Frage ist ja auch, was es da wirklich braucht.

Also bei mir sind die Platten nach einem durchgang mit der Knosti so sauber, wie ich es mir nur wünschen kann und dabei macht das Teil keine Geräusche. Vermutlich kann man die Reinigungsleistung durch den Einsatz von Ultraschall steigern, aber wozu? Warum sollte ich das angestrebte Ergebnis übertreffen? Es reicht doch komplett, wenn ich es erreiche. Übererfüllen bringt ja keinen zusätzlichen Nutzen
Gruß

Jan

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#9
(26.03.26, 16:04)Hifijc schrieb: ...
Die Nitty Gritty dinger und Knostis und Co sind ja nichts.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Die Platten sind danach sauber und (ist mir besonders wichtig) keine störenden Geräusche bei der Reinigung. 
Ich würde so ein Teil mit Ultraschall oder Absaugung schon allein deshalb nicht verwenden, weil die Geräuschkulisse maximal nervt.
Gruß

Jan

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#10
Ich halte die Reinigungsleistung der Knosti für absolut super. Nicht falsch verstehen: Die Arbeit mit dem Teil bringt mir keine transzendentalen Erfahrungen, sind nicht lebensbereichernd und machen mich nicht zu einem besseren Menschen. Es ist und bleibt eine eher monotone Sache und ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass Plattenreinigen mit der Knosti Spaß macht. Es ist nur einfach keine schlimme Tätigkeit. Man macht das einfach und ist dann irgendwann damit fertig.
Gruß

Jan

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