(09.09.26, 2:05)Jan schrieb: Aber zu der Lakiertechnik würde ich gerne mehr erfahren. Sowas finde ich immer interessant
French Polish, auf Deutsch gesagt Ballen Technik ist eine typische Verarbeitungstechnik bei Schelllack. Da wird das Material mit einem Ballen aus Leinen oder ähnlichen Schicht für Schicht in kreisenden Bewegungen, gleichmäßig aufgetragen, so oft, bis der gewünschte Effekt erreicht wird. In meinem Fall sind es 15 Schichten, ohne die Sealer Behandlung. Die Oberfläche muss erst Rauh abgeschliffen werden, damit eine Haftung gewährleistet ist. Dann kommt der Sealer in Einsatz. Diese Schicht muss so geschliffen werden, das es eine spiegelglatte Oberfläche ergibt. Er ist die feste Verbindung von Oberfläche und den eigentlichen Schelllack. Je glatter, desto besser ist es für den Glanz und besser für das gleichmäßig Auftragen des eigentlichen Schelllack. Wenn man Z. B. die Holzstruktur sehen will, dann geht man weniger Schichten drüber. Aber wenn man komplett schwarz haben will, wie in meinem Fall, muss man so viel Schichten drüber polieren, bis das Ergebnis passt. Und jede Schicht muss nach dem auftragen trocken sein. Ich habe fast 2 Wochen gebraucht.
Achso, eine klassische Schellack-Politur. Dann war mir nur der Begriff French Polish nicht geläufig.
Ich habe das schon mal in klar gemacht, aber schwarz eingefärbten Schellack habe ich noch nicht verarbeitet
Gruß
Jan
Si vis pacem, para bellum
Angeschlossene Dreher:
JVC QL-Y55F, Victor QL-Y77F, Technics SL-1300
Darf gehen:
Technics SL-Q 33, Sony PS 5550, Luxman PD-284
(09.09.26, 12:18)Q60 schrieb: Moin, den Spieler von Labrador finde ich so gut, sieht noch dezent aus, obwohl die Seitenteile etwas weniger dick , hätte ich besser gefunden. Die Drucktasten sind doch im Original auch beschriftet oder ? Schaue ich Heute Abend mal nach!
.....
Gruss
Rainer
Servus,
das Thema mit der Beschriftung hatten wir hier schon mal...
Fakt ist: Meistens beschriftet gewesen, aber es gab sie auch so wie bei meinem im Original! Die Beschriftung war dann nur auf der Zarge, siehe untere Fotos. Wurde mir so auch von Arno Schreder bestätigt und der ist ja nun wirklich "anerkannter Thorens-Guru"...
Ich habe gerade auch noch Fotos gefunden auf meinem Handy von meinem anderen 126er (der MK II) im Kaufzustand (er ist jetzt auch fertig restauriert, muss ihn nur noch beim Arno abholen). Dort sind die Tasten auch NICHT beschriftet!
Ich freue mich schon wenn ich den Dreher wieder "hübsch" in den Händen habe. Die nächsten Tage habe ich leider keine Zeit zur Abholung und dann ist Arno im Urlaub, so daß ich den Dreher wohl erst Mitte Oktober abholen kann.
Moin, ich hatte eben über Mittag mal geschaut, meiner hat die Zahlen u. Zeichen in den Tastern, das war auch so bei dem von mir Verkauften "Nussbaumzarge " so. Das gibt es tatsächlich auch ohne Beschriftung. Und Du hast Recht, wir hatten das schon mal.
Man lernt nie aus!
Schöne Grüsse
Rainer
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Der Dual 1019 hat mittlerweile, oder jedenfalls aktuell, den SL 1310 mk2 aus dem Wozi verdrängt.
Das Ding rockt so richtig.
Aktuell entsteht noch No.2, ein 1015 mit identischem Gehäusedesign. Statt Zebrano in Makassar grey.
Auf den Fotos noch im Rohbau….angeschliffen ohne weitere Behandlung.
Muss noch ein wenig mit den Hartwachsölen spielen.
Der 1015 hat die Wiederbelebung soweit überstanden und ist auf dem Wege der Besserung