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Im Moment sind die Kanten noch sehr klar. Aber wie du es auch bemerkt hast, kann sich das mit der Zeit ändern.
Hier mal die Kante von der alten Haube mit dem JVC-Logo
Da ist inzwischen schon einiges an "Luftblasen" drin
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Ja Jan,
genau so schauen meine Kanten leider auch aus.
Bei Igor's Hauben passiert das nicht?
Gruss Tom
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Ich habe nur Hauben von Igor (bis auf die von Jan jetzt), und mir ist das bisher nicht aufgefallen.
Gruß
Ross
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• Jan
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Ich habe mal die KI dazu befragt:
Zitat:Dass bei einer transparenten Acrylhaube (Plexiglas) erst nach einigen Monaten Blasen in der Klebenaht auftauchen, ist ein bekanntes physikalisch-chemisches Phänomen. Die Ursache liegt fast immer in nachträglichen Materialspannungen und chemischen Reaktionen des verwendeten Klebstoffs.
Die Hauptgründe für dieses verspätete Auftreten sind:
1. Nachschrumpfung des Klebstoffs (Polymerisationskleber)
Hochwertige Acrylhauben werden meist mit sogenannten Polymerisationsklebstoffen (z. B. Acrifix) verklebt. Diese Klebstoffe härten unter UV-Licht oder durch chemische Reaktion aus und wandeln sich dabei selbst in Acrylglas um.- Das Problem: Dieser Prozess schrumpft das Material minimal. Wenn der Kleber beim Herstellen winzige, mikroskopisch kleine Luftbläschen eingeschlossen hat (die anfangs unsichtbar waren), werden diese durch das langsame, monatelange Nachschrumpfen des Klebstoffs unter Zugspannung gesetzt und „aufgezogen“. Aus unsichtbaren Mikrobläschen werden sichtbare Blasen.
2. Lösemittel-Einschlüsse und Ausgasung
Einige Acrylkleber basieren auf Lösemitteln, die das Acrylglas an den Kanten leicht anlösen, um sie miteinander zu „verschweißen“.- Bleibt nach dem ersten Aushärten ein Rest des Lösemittels im Inneren der Naht gefangen, versucht dieser im Laufe der Monate extrem langsam zu entweichen (auszugasen).
- Da die äußere Schicht der Naht aber schon steinhart ist, kann das Gas nicht weg und bildet im Laufe der Zeit expandierende Blasen in der Naht.
3. Freigesetzte Materialspannungen (Spannungsrisse/Micro-Crazing)Beim Schneiden, Fräsen oder Biegen der Acrylplatten entstehen im Material starke mechanische Spannungen.- Wenn die Haube vor dem Kleben nicht getempert (unter Hitze kontrolliert abgekühlt) wurde, verbleiben diese Spannungen im Glas.
- Der Klebstoff greift die Oberfläche chemisch an. Durch alltägliche Einflüsse wie Temperaturschwankungen im Raum oder das regelmäßige Öffnen und Schließen der Haube „arbeiten“ die Klebenähte. Die inneren Spannungen entladen sich erst Monate später und reißen die Naht mikroskopisch auf, was wie Blasenbildung oder feine Haarrisse (Crazing) aussieht.
4. Aufnahme von Luftfeuchtigkeit
Acrylglas ist im Gegensatz zu echtem Glas nicht absolut diffusionsdicht; es nimmt über Monate hinweg minimale Mengen an Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf. Wenn der Kleber im Inneren der Naht hydrogenschonend reagiert oder hygroskopisch (wasseranziehend) ist, kann die eindringende Feuchtigkeit die Verbindung stellenweise lösen, wodurch sich die Naht minimal delaminiert.
Kann man das reparieren?
Leider nein, zumindest nicht unsichtbar. Da sich die Blasen im Inneren der ausgehärteten Naht befinden, kann man sie nicht einfach „ausstreichen“ oder füllen.
Aber ich muss auch wirklich sagen, dass mich das nicht stört. Ganz klar wäre schöner, aber es sieht auch so gut aus